Das Dorf und der ländliche Raum insgesamt werden in ihrer kulturellen Eigenart erhalten und erneuert. Die regionalen Kreisläufe werden durch Wertschöpfung in der Region, durch Entwicklung regionaler Eigenleistung und Ausschöpfung regionaler Ressourcen gestärkt.
Eine hohe Eigenständigkeit bei der Deckung des regionalen Bedarfes im sozialen und kulturellen Bereich wird durch die Entwicklung und Förderung der Eigenverantwortung und durch Stärkung der Fähigkeit zur Selbsthilfe der ländlichen Bevölkerung erreicht.
Die nachhaltige Dorferneuerung umfasst soziale, kulturelle und ökologische Aspekte eines Ortes und ist bestrebt, die Bereitschaft der BewohnerInnen wachzurufen, mit ihren eigenen Kräften eine Verbesserung der Lebensqualität im Ort anzustreben.
Durch die breite Einbindung der BürgerInnen entstehen Zusammenhalt und Identifikation mit dem Lebensumfeld. Als Ausgleich zur Globalisierung werden gewachsene ländliche und urbane Strukturen gestärkt. Als „Hilfe zur Selbsthilfe“ ermöglicht die Aktion Gemeinde21 maßgeschneiderte lokale und regionale Lösungen.
Sie trägt zur Sicherung des natürlichen Erbes und zur Verbesserung der Umweltsituation bei. Sie verbessert regionale Wirtschaftskreisläufe und schafft neue Beschäftigungsmöglichkeiten vor Ort.
Sie stärkt den sozialen Zusammenhalt und fördert eine neue Beziehungskultur zwischen dem politisch-administrativen System und den BürgerInnen. Durch die Aktion Gemeinde21 nimmt Nachhaltigkeit im täglichen Denken und Handeln konkrete Formen an.
Die Stadterneuerung umfasst soziale, wirtschaftliche, kulturelle und ökologische Aspekte. Durch die Einbeziehung der BewohnerInnen wird eine Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt angestrebt. Dabei wird sowohl auf eine transparente Politik und Verwaltung als auch einen sparsamen Umgang mit Ressourcen Wert gelegt.
Eine hohe Eigenständigkeit bei der Deckung des Bedarfes im wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bereich wird durch die Entwicklung und Förderung der Eigenverantwortung und durch Stärkung der Fähigkeit zur Selbsthilfe der Bevölkerung erreicht.
Die Stadt wird in ihrer kulturellen Eigenart erhalten. Die regionalen Wirtschaftskreisläufe werden durch das Verbleiben der Wertschöpfung in der Region, durch Entwicklung regionaler Eigenleistung und Verwendung regionaler Ressourcen gestärkt.
Diese Ziele sollen erreicht werden durch:
Der Verband betreut mehrere Netzwerke mit unterschiedlichen Themen und fungiert gleichzeitig als Partner von Netzwerken bei verschiedenen Projekten
Anfang 2008 startete die Aktion „Netzwerke in der Dorferneuerung“.
In den Netzwerken der Dorferneuerung geht es um Erfahrungsaustausch. Austausch über Projektideen, aber auch über die Erfahrungen damit, die Entwicklung vorher/nachher und über die Bürger/innenbeteiligung. „Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden“ ist das Credo des neuen Angebots. Verschiedene Themen, die in der heutigen Zeit wichtiger werden, sind Inhalt der Netzwerke:
Zwei Bereiche wurden landesweit in Szene gesetzt: Klimaschutz und Generationen. Aber auch regional sollten Akteur/innen die Möglichkeit haben, Synergieeffekte zu erzielen – in Themen, die in den einzelnen Vierteln am „brennendsten“ waren und sind.
So wurden auch 4 „Viertelsnetzwerke“ gestartet, die vor allem kleinräumigere Kooperationen zum Ziel haben:
Integration im Industrieviertel, Identität im Weinviertel, jugend.aktiv im Waldviertel und Mensch&Raum im Mostviertel.
Neben der Betreuung der Aktionen Dorferneuerung und Gemeinde 21 sowie Stadterneuerung, arbeitet der Verband bei zusätzlichen Projekten mit, wobei sich die Ziele des Verbandes (laut Statuten) auch in den Zielen der Projekte wiederfinden müssen.
Projekte können sein:
Der Verein "NÖ Dorf- und Stadterneuerung - Verband für Landes-, Regional- und Gemeindeentwicklung" ist ein gemeinnütziger, dezentral organisierter Verein. Er setzt sich für die Interessen seiner Mitglieder (Gemeinden und Städte) in Niederösterreich ein und versucht, Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Nachhaltigkeit in Bezug auf: