Vielfalt mit Beteiligung
St. Valentin zeigt, wie vielfältig Dorf- & Stadterneuerung wirkt: Aus einer Deponie wurde ein Freizeitpark, aus einem Sägewerk das Valentinum – mit starker Bürgerbeteiligung.
© Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Stadtgemeinde St. Valentin
Wie vielseitig die Projekte der Dorf- & Stadterneuerung sein können, beweist die Stadtgemeine St. Valentin . Mit dem Freizeitpark und dem Valentinum sind zwei völlig unterschiedliche, aber gleichermaßen zukunftsweisende Vorhaben entstanden, die die Stadtgemeinde nachhaltig stärken und neue Impulse für Gemeinschaft, Bewegung, Kultur und Lebensqualität setzen.
Freizeitpark auf neuer Grundlage
Der Freizeitpark St. Valentin entstand auf einer ehemaligen Mülldeponie und macht damit deutlich, wie aus einer belasteten Fläche ein lebendiger Ort für alle Generationen werden kann. Durch die Deponieversiegelung wurde die Fläche im Zentrum der Stadt sinnvoll gesichert und Schritt für Schritt zu einem frei zugänglichen Freizeitbereich entwickelt. Heute laden Pumptrack, Streetball, Funcourt, Spielplatz, Tischtennis, Boccia und weitere Bewegungsangebote zum aktiven Miteinander ein.
Auf rund 5.000 m² ist ein vielseitiger Treffpunkt entstanden, der Bewegung, Sport und Begegnung verbindet. Der Park wächst laufend weiter und wird von der Bevölkerung bereits intensiv genutzt. Die Förderung des Pumptracks durch die Dorf- & Stadterneuerung war dabei ein wichtiger Baustein für die Umsetzung.
Valentinum als Haus für alle
Mit dem Valentinum entstand im geografischen Zentrum von St. Valentin ein modernes Veranstaltungszentrum mit großer Strahlkraft. Am Standort eines ehemaligen Sägewerks wurde ein zentral gelegener Ort geschaffen, der gut erreichbar ist und zusätzliche Bodenversiegelung vermeidet. Das Gebäude vereint Veranstaltungszentrum und Musikschule unter einem Dach und bietet mit modular nutzbaren Räumen Platz für vielfältige Formate und Veranstaltungen.
Das Valentinum hat sich in kurzer Zeit als überregionale Veranstaltungsstätte etabliert und ist auch für die umliegenden Gemeinden von Bedeutung. Als kulturfreundlichste Gemeinde des Landes ausgezeichnet, konnte St. Valentin damit ein starkes Zeichen für zeitgemäße Kultur- und Gemeindearbeit setzen. Im Katastrophenfall dient das Gebäude dank Notstromversorgung zudem als wichtiger Anlaufpunkt für die Bevölkerung.
Bürgerbeteiligung als Stärke
Beide Projekte zeigen, wie wichtig Beteiligung für gelungene Ortsentwicklung ist. Beim Freizeitpark wurden Bevölkerung, Politik und Planende früh eingebunden, Nutzungsregeln gemeinsam abgestimmt und Ideen laufend aufgegriffen. Auch ehrenamtliches Engagement spielte eine große Rolle: Die Landjugend arbeitete im Rahmen des Projektmarathons zweimal am Freizeitpark mit und brachte sich tatkräftig ein.
Beim Valentinum wurde die Bevölkerung in die Namensfindung einbezogen, Vereine konnten ihre Nutzungswünsche einbringen, und der öffentliche Empfang der Bürgermeisterin schafft bis heute Raum für Austausch. So sind beide Projekte nicht nur baulich gelungen, sondern auch stark in der Gemeinde verankert.
Nachhaltig und zukunftsorientiert
Der Freizeitpark und das Valentinum stehen beispielhaft für die Vielfalt der Dorf- & Stadterneuerung: Hier die Umnutzung einer belasteten Fläche zu einem offenen Bewegungsraum, dort ein neues Kultur- und Veranstaltungszentrum mit regionaler Ausstrahlung. Gemeinsam zeigen sie, wie durch gute Planung, Bürgerbeteiligung und kontinuierliche Begleitung nachhaltige Projekte entstehen, die St. Valentin langfristig stärken.
Bildergalerie
© Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Stadtgemeinde St. Valentin
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