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Kleinprojektefonds SK-AT startet durch

Die Kick-Off-Veranstaltung in der Kulturfabrik Hainburg markierte den Start für neue grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Österreich und der Slowakei.

GF Johannes Wischenbart (NÖ.Regional), Prok. Christine Schneider (NÖ.Regional) Juraj Jesko (Gesandter der slowakischen Botschaft), Johannes Wimmer (Österr. Botschafter in der Slowakei), Sylvia Hysek (NÖ.Regional-Leitung Interreg), Jozsef Berenyi (Vizepräs. Trnava), Doleans Gaelle (Europ. Kommission), Lukas Mandl (MEP und Vorsitzender des regionalen Lenkungsausschusses), Petra Hitkova (Vizepräs. Landkreis Bratislava), Karl Wilfing (Präs. NÖ Landtag) Johannes Gumprecht (Bgm. Hainburg) Thomas Swiatlowski (Verwaltungsbehörde Interreg SK)

Weniger Bürokratie, mehr Möglichkeiten – unter diesem Motto fiel am 10. April 2026 in der Kulturfabrik Hainburg an der Donau der Startschuss für den neuen Kleinprojektefonds SK-AT 2021–2027. Das Programm, koordiniert von der NÖ.Regional.GmbH, bietet eine unkomplizierte Fördermöglichkeit für kleine, grenzüberschreitende Initiativen im Rahmen des Interreg-Programms Slowakei–Österreich.

Auftakt mit europäischem Spirit

Rund 160 Interessierte aus beiden Ländern nutzten die Kick-Off-Veranstaltung als Informations- und Vernetzungsplattform. Unter den Gästen befanden sich Landtagspräsident Karl Wilfing, Botschafter Johannes Wimmer, offizielle slowakische Vertreter sowie Lukas Mandl, Mitglied des Europäischen Parlaments, Vorsitzender des regionalen Lenkungsausschusses.

Global denken und lokal handeln – das ist unser Motto! Europas Kraft liegt in der kleinen Einheit. Mitteleuropas Stärke liegt in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Der Kleinprojektefonds hat eine große Wirkung, für die Lebensqualität und unser europäisches Lebensmodell.

Lukas Mandl, Mitglied des Europäischen Parlaments

Impulse für Bevölkerung und Gemeinden

Der neue Fonds mit dem Titel „Kleinprojektefonds People to People Slowakei–Österreich 2021–2027 (KPF SKAT 21–27)“ unterstützt solche Initiativen mit bis zu 32.000 € EFRE-Förderung pro Projekt (bei maximalen Gesamtkosten von 40.000 €)
Die Themenpalette reicht von Kultur und Bildung über Umwelt- und Klimaschutz, soziale Initiativen bis hin zur Zusammenarbeit von Blaulichtorganisationen.

Durch den Fall des Eisernen Vorhangs und dem Wiederzusammenwachsen der Region war sowohl diesseits als auch jenseits der Grenze Wachstum und Entwicklung möglich.

Landtagspräsident Karl Wilfing

Projekte werden im Grenzraum zwischen Österreich und der Slowakei gefördert – auf österreichischer Seite vor allem im Wein- und Industrieviertel sowie im Nordburgenland, in der Slowakei in den Regionen Bratislava und Trnava. Jedes Projekt muss mindestens einen Partner aus beiden Ländern umfassen und kann bis zu 12 Monate dauern. So können gute Ideen im Sinne des Bottom-up-Ansatzes mit kürzerer Laufzeit und vereinfachtem Ablauf nicht nur auf den Weg gebracht, sondern auch erfolgreich umgesetzt werden. Ziel ist es, den gegenseitigen Austausch zu fördern, Denkbarrieren abzubauen und die Möglichkeiten grenzüberschreitender Kooperation sichtbar zu machen.

Die Veranstalter zeigten sich erfreut über das große Interesse an der Auftaktveranstaltung und die Vielzahl an Ideen für grenzüberschreitende Projekte, die nun mithilfe des Fonds Wirklichkeit werden können.

Mehr Infos

Für Fragen zum Kleinprojektefond SK-AT steht Ihnen die NÖ Regional gerne zur Verfügung.

Kontakt:
DIin Sylvia Hysek
Leiterin Interreg und Euregio
+43 676 885 913 09
sylvia.hysek@noeregional.at

Hauptstraße 12
2225 Zistersdorf

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15.04.2026