Zum Inhalt Zum Hauptmenü

Kleinregionaler Entwicklungsfond (KREF)

Die Förderung kleinregionaler Projekte unterstützt die gemeinsame Entwicklung von Gemeinden – wie das funktioniert, zeigt das Erfolgsprojekt  „Baumkataster mit Bezug auf Klimawandel“.

Andrea Haberkorn von der Dorf- & Stadterneuerung, Roman Novak von SV Prosenz & Novak, die Untersiebenbrunner Bürgermeisterin Dagmar Zier, Glinzendorfs Bürgermeister Andreas Iser-Quirgst, Haringsees Bürgermeister Roman Sigmund, der Lasseer Vizebürgermeister Peter Gahleitner sowie die Kleinregionsmanagerin der Region Marchfeld, Rafaela Obetzhauser.

Die niederösterreichischen Kleinregionen zeigen seit Jahren, wie wirkungsvolle Zusammenarbeit funktioniert. Zahlreiche Kooperationsprojekte entstehen aus gemeinsamen Ideen und reichen von Verwaltungskooperationen über Sozial-, Wirtschafts- und Umweltprojekte bis hin zur Raumentwicklung in den Regionen.

Hier setzt die Förderung Kleinregionaler Projekte des Landes Niederösterreich an, die die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden unterstützt und damit die Umsetzung strategischer Projekte mit regionalem Mehrwert ermöglicht.

Baumkataster Marchfeld – Gemeinsam für gesunde Bäume

Ein aktuelles Beispiel aus der Praxis ist das Projekt „Baumkataster mit Bezug auf Klimawandel“ der Kleinregion Marchfeld. Die Gemeinden Glinzendorf, Haringsee, Lassee, Mannsdorf an der Donau und Untersiebenbrunn wollen ihren wertvollen Baumbestand langfristig erhalten und fit für den Klimawandel machen.

In einer gemeinsamen Initiative werden alle Bäume in einem digitalen Baumkataster erfasst und regelmäßig durch eine Fachfirma kontrolliert. Diese jährlichen Baumkontrollen sichern nicht nur die Gesundheit der Bäume und die Verkehrssicherheit, sondern liefern auch wichtige Daten für künftige Entscheidungen.

Die enge Zusammenarbeit der Kleinregion Marchfeld mit der Dorf- & Stadterneuerung Niederösterreich sowie der KEM Marchfeld! hat dieses Projekt für die fünf Gemeinden erfolgreich möglich gemacht. Durch das abgestimmte Vorgehen und das gemeinsame Nutzen von Synergien konnten zeitliche und finanzielle Ressourcen effizient eingesetzt und nachhaltig gespart werden.

Was gefördert werden kann

Gefördert werden Projekte, die:

  • einen klaren Nutzen für die Region schaffen
  • von mehreren Gemeinden gemeinsam umgesetzt werden
  • strategisch in der Kleinregion verankert sind
  • einem kleinregionalen Themenfeld entsprechen

Fördersätze

  • bis zu 50 % der Projektkosten, maximal 15.000 Euro
  • bis zu 60 % Förderung (maximal 18.000 Euro) im Themenfeld Raumentwicklung

Die NÖ Dorf- und Stadterneuerung unterstützt Kleinregionen bei Entwicklung, Einreichung und Umsetzung ihrer Projekte.

Am 15. April, von 10 bis 11 Uhr, informieren wir Sie dazu auch im Rahmen einen Online-Seminares der Dorf- & Stadterneuerung. Weitere Infos zur Anmeldung folgen in Kürze.

Fonds für Kleinregionen – Kleinregionale Projekte

Alle Infos zu Fördermöglichkeiten, Förderbedingungen und Förderhöhen erfahren Sie

Zum Kommunalen Förderzentrum

Haben Sie Fragen?

DIin Karin Popp-Pichler

Leitung Kommunales Förderzentrum

Purkersdorfer Straße 6a, 3100 St. Pölten
+43 676 885 91 231

Kontaktieren Sie mich

17.02.2026