Kategorie

Ganzheitlichkeit

PLZ Ort

Beschreibung

Der Zukunftsraum Thayaland besteht aus 15 Gemeinden rund um Waidhofen an der Thaya. Die Zusammenarbeit in der Region begann Anfang der 1990er Jahre (WIN-Strategie, Regionale Strategie, Strategie der Region Renaissance) – viele erfolgreich umgesetzte Projekte aus dieser Zeit erwiesen sich als bedeutend für die Weiterentwicklung der Region. Seit der Gründung des GIZ Thayaland (2004) wird grenzüberschreitend zusammengearbeitet, aktuell sehr intensiv in den ETZ-Projekten, Kleinprojektefonds Österreich-Tschechische Republik, INTERREG im Regionalentwicklungsbereich, Sport, Freizeit- und Wirtschaftsvereine sowie in den Schulen. Einen besonderen Höhepunkt der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit stellte die Landesausstellung 2009 dar (Horn – Raabs – Telc). Das derzeitig wichtigste Projekt ist der Radweg „Thayarunde“, der auf zwei aufgelassenen Bahnstrecken 111 km durch die Region führt. Entlang der Route wurden Betriebe aktiviert, Bevölkerung, Institutionen und Vereine nehmen aktiv Anteil an dieser großartigen Entwicklung. Erfolge schaffen Wahrnehmung und Akzeptanz, daraus entsteht aktive Beteiligung, Innenmarketing ist dabei eine wesentliche Triebfeder. Die Stärkung der kleinregionalen Identität hat oberste Priorität. Gemeinsame realistische Ziele und Maßnahmen zur Sicherung und Steigerung der Lebensqualität führen langfristig zu einer vertieften Identifikation der BürgerInnen, der NGOs, der UnternehmerInnen und der Politik mit ihrer Region. Wettbewerbsmotto „WEITER DENKEN“ Durch die forcierte Bearbeitung der Bereiche „Gesundheitsförderung“, insbesondere durch das „Alltagsradeln“ unter Einbindung der Bevölkerung im Allgemeinen, sowie der Schulen und Betriebe im Besonderen, öffnet sich eine neue Qualität bei der Einbindung weiter Teile der Bevölkerung sowie von Organisationen und Betrieben. Diese Zielgruppen und Themenbereiche standen in der Vergangenheit noch nicht so gezielt im Fokus der kleinregionalen Zusammenarbeit wie in den letzten Jahren. Die Verwaltungskooperationen in den Bereichen Lohnverrechnung und Bauhof-Maschinen wird die kleinregionale Zusammenarbeit zwischen allen Gemeinden des Bezirks in Zukunft noch stärker intensivieren, unterstützt durch die geplante offensive Informationspolitik. Aufgrund dieser klaren Strategie und der daraus resultierenden qualitätsorientierten Weiterentwicklung der interkommunalen Zusammenarbeit wird schon während, aber insbesondere am Ende der Projektlaufzeit ein für die Bevölkerung verständlicher und nachvollziehbarer Mehrwert bestehen.

Teilnahmejahr

2017

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