Kategorie

Bildung, Freizeit & Kultur

Träger

Weinbauverein Göttlesbrunn

PLZ Ort

2464 Göttlesbrunn

Beschreibung

Der Winzerglobe ist ein begehbarer Ortsplan von Göttlesbrunn als markantes Zeichen mit Wiedererkennungswert bei der Ortseinfahrt. Die Idee dahinter ist die Dokumentation der Zusammenarbeit der einzelnen Weingüter in Göttlesbrunn, der gemeinsame Auftritt, der Wille zur Weiterbildung, des globalen Denkens und dem Drang zur Qualität. Die runde Form (abstrahierte Beerenform) als große Kugel in Gold gehalten ist Zeichen für internationale Weinqualität auf höchstem Niveau. Die Plattform mit der Ortsstraßengrafik zeigt den Weinort mit seiner Dichte an Weinbaubetrieben (23 Winzer!) zur Information. Sie dient als Leitsystem und enthält genaue Infos zu allen Betrieben mit Adresse, Telefonnummer und Internetadresse sowie einem Hinweis für „Ausg´steckt“. Die Stelen als Inspiration aus dem Rhythmus der Weinstöcke sind personifizierte Stellvertreter der Winzer. Aus Eichenfassholz mit dem eingebrannten Winzernamen stehen sie am Standort der Weinkeller. Der Besucher der begehbaren Skulptur hat die Möglichkeit, die örtliche Situation zu erkunden und auf den Sitzblöcken zu verweilen.

Bürgerbeteiligung

Im Zuge des gemeinde21-Prozesses wurde das Thema „Wein“ als Schwerpunkt definiert. In der Gemeinde finden sich 23 Winzer und 2 Haubenlokale. Wein und Genuss in hoher Qualität stehen im Vordergrund, was auch die BesucherInnenzahlen diverser Veranstaltungen bezeugen. Die bereits vielfältig umgesetzten Projekte sind Beispiele für schrittweisen Dialog und konsequente Projektplanung bzw. -umsetzung. In die Planungsphase waren alle Weingüter eingebunden, an der praktischen Arbeit wurde wesentlich an den Erdarbeiten und der Begrünung mitgearbeitet.

Auswirkungen auf die Lebensqualität

Der Eintritt in den Ort hat durch dieses Projekt deutlich an Attraktivität und Bedeutung gewonnen. Das Objekt wirkt freundlich und einladend, es vermittelt Information und einen starken Schub an Innovation. Das Projekt ist einzigartig und birgt eine Menge an Symbolik, Identität und Nutzen. Daraus soll nun auch das neue Orientierungsleitsystem wachsen.

Projektzeitraum

2010 - 2011

Teilnahmejahr

2011

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