Kategorie

Ganzheitlichkeit

PLZ Ort

3040 Neulengbach

Beschreibung

Besonderheiten der Gemeinde: Die Stadtgemeinde Neulengbach besteht aus 15 Katastralgemeinden und befindet sich am westlichen Rand des Wienerwaldes im Spannungsfeld zwischen St. Pölten und Wien. Die Region zeichnet sich durch eine starke Wachstumsdynamik aus. Aufgrund der guten Verkehrsanbindung erlebt Neulengbach einen stetigen Bevölkerungsanstieg, was für die Gemeinde eine große Herausforderung darstellt. Neben der Integration von ZuzüglerInnen, der Bewältigung des Mobilitätsanspruchs, dem Bewahren der eigenen Identität im Spannungsfeld zwischen „Stadt“ und „Dorf“ sind der Erhalt des historischen Zentrums mit seiner Burganlage sowie eine nachhaltige Siedlungsentwicklung relevante Themen, mit denen sich die Stadtgemeinde seit Jahren befasst. Unter dem neuen Slogan „Neulengbach.Sichtbar.Vielseitig“ wird auf die vielen Angebote und Eigenschaften der Gemeinde hingewiesen und die hohe Lebensqualität verinnerlicht. Entwicklungsziele für die Gemeinde • Nachhaltiges Wachstum der Gemeinde, flächensparende Siedlungserweiterung und -verdichtung, keine Siedlungen auf der „grünen Wiese“ • Integration der ZuzüglerInnen durch Veranstaltungen und zielgerichtete Angebote • Ortskernbelebungsmaßnahmen und Attraktivierung des Zentrums, Schaffung neuer Betriebe und damit lokaler Arbeitsplätze, Ausbau der kleinregionalen Zentrumsfunktion • Neulengbach als kultureller Hotspot mit moderner Infrastruktur, Festivals, Kulturinitiativen, Märkten und Festen • Ausbau der Radinfrastruktur und Angebote an Micro-Öffis, eMobilität • Erhalt der eigenen Identität der Katastralgemeinden und enge Kooperation untereinander – Bewusstsein für die Stadtgemeinde Neulengbach und den eigenen Heimatort stärken

Bürgerbeteiligung

Neulengbach war von 2002-2005 und von 2014-2018 in der Landesaktion NÖ Stadterneuerung aktiv, die Katastralen St. Christophen, Raipoltenbach und Markersdorf (2x) nahmen an der NÖ Dorferneuerung teil. Im Zuge dieser partizipativen Prozesse und darüber hinaus wurden die BürgerInnen in die Gemeindeentwicklung miteinbezogen. In einem zweijährigen Stadtmarkenprozess wurde bis 2018 eine eigenständige Stadtmarke entwickelt, in die die gesamte Bevölkerung, Betriebe und Vereine in Form von Workshops und Ausstellungen eingebunden waren. Darüber hinaus nimmt die Gemeinde an wichtigen Programmen wie z.B. Klimabündnis teil, bei denen sich interessierte Personen beteiligen können. Viele Projekte sind ehrenamtlich organisiert und werden von der Stadtgemeinde unterstützt.

Auswirkungen auf die Lebensqualität

Welche Maßnahmen setzt die Gemeinde zu diesem Thema? Klimawandel • Fairtrade-Gemeinde • Klimabündnisgemeinde • aktives Mitglied bei der Klima- und Energiemodellregion Elsbeere Wienerwald, die Region verfolgt weiterhin das Ziel, den Strombedarf der Region aus erneuerbaren Energiequellen zu decken • Energieeffizienz bei Gemeindeprojekten, aktives Bewerben von Förderungen, Initiierung von Projekten im Bereich „grüner Strom“ durch Vorträge und Veranstaltungen Bodenverbrauch • Ortskernbelebungsmaßnahmen, Verdichtung, Errichtung von Geschoßwohnbauten in Zentrumsnähe Mobilität • Stetiger Ausbau der Radinfrastruktur, Leihräder • Anbindung der Katastralgemeinden an das Stadtzentrum • Bewusstseinskampagne zum Radfahren und Zu Fuß Gehen (Wadlpass) • zwei eMobilitätsvereine mit eCar-Sharing Angeboten • Fahrtendienste für Senioren • Fußgängerfreundliches Stadtzentrum Integration/Migration • Projekte zur Integration verschiedenster Gruppen, ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuung • Neubürgerempfang Demografische Entwicklung / soziale Sicherheit • Eltern-Kind-Zentrum • Kindergärten, Volksschule, Pflicht- und Höhere Schule, Musikschule, umfassende Kinderbetreuung, sonderpädagogische Ferienbetreuung über die Kleinregion • Ehrenamtlich begleitete Projekte – z.B. Jugendprojekt „generationz united“, FrauenWelten, Generationenkochen • Betreubares Wohnen beim Stadtpark • Fitness-Generationenpark, Skaterpark, Sportangebote, Spielplätze, Wienerwaldstadion • 95 Vereine, zahlreiche Jugend- und Schulaktivitäten Zukunftsfähiges Wirtschaftswachstum – Globalisierung – Digitalisierung • Wirtschaftsverein „Aktive Wirtschaft“ seit 1984 mit einem Großteil der Wirtschaftsbetriebe (Fokus auf Regionalität, Nachhaltigkeit, Vielfalt, Nahversorgung (Stadtgreißlerei), lokale Bioprodukte, Cityevents, Reserlmarkt, Kundenbindungsprogramme, gemeinsame Werbung, Vernetzungstreffen, Workshops zu sozialen Medien, neuer Internetauftritt) Bildung und Kultur • Ausbau des Veranstaltungszentrums „Lengenbachsaal“ und Rathaussaal, Positionierung als regionales Kultur- und Bildungszentrum • zahlreiche Theatervereine • kulturelle Angebote für Tourismus und Stärkung der eigenen Identität (Egon Schiele Themenweg, historische Themenwege, Heimatmuseum, Stadtbibliothek, Topothek..) • Volkshochschule

Teilnahmejahr

2019

zurück zur Projektliste

Seite weiterempfehlen: