Kategorie

Digitalisierung

Träger

Verein Region Traisen-Gölsental

PLZ Ort

Beschreibung

Beim zweiten Zukunftsforum wurden am 14. Juni 2019 die Ergebnisse des Strategieprozesses der ersten Regionalen Agenda 21 in Niederösterreich präsentiert. Eine möglichst große Beteiligung aus der Bevölkerung der 11 Gemeinden war zentrales Ziel. Start war eine Postkartenaktion mit 43.000 gedruckten Postkarten, danach fanden Interviews mit AgendapionierInnen, zwei Schulworkshops „träume deine Region“, intensive Plakataktionen, zwei Zukunftsforen, mehrere Kernteam- und Steuergruppen-Sitzungen und 20 Treffen von Pionierkreisen zu den als wichtig definierten Themen statt. Diese sehr breit gefächerten Möglichkeiten, sich zu beteiligen, zeigten Wirkung – es wurden zahlreiche Postkarten zurückgeschickt, die Beteiligung bei den Angeboten war sehr hoch, vor allem die Pionierkreise brachten bereits sehr konkrete Ideen zur Weiterentwicklung in der Region. Aufgrund der intensiven Einbindung der Bevölkerung sind einige Projekte bereits realisiert worden. So bekam der Außenauftritt der Kleinregion mit der Überarbeitung des Logos und der Erstellung eines neuen Corporate Designs ein modernes und besser zur Region passendes Bild. Auch das neue Regionsmagazin in hochwertiger Aufmachung ist bereits erscheinen. Die vielfältigen weiteren Maßnahmen und konkret erarbeiteten Projekte werden die Arbeit des Regionalmanagements und der regionalen AkteurInnen wie Gemeinden im kommenden Jahrzehnt begleiten und die Richtung weisen. Durch die umsetzungsorientierte Herangehensweise konnte das Ziel einer lebendigen Strategie und der Motivation regionaler AkteurInnen voll erfüllt werden.

Bürgerbeteiligung

Der intensive BürgerInnenbeteiligungsprozess bewegte alle elf Kleinregionsgemeinden. Dabei wurde darauf geachtet, die Pionierkreise an verschiedenen Orten durchzuführen, um eine einfache Teilnahme bei räumlicher Nähe zu gewährleisten. Zu vielen Themen wurden externe ExpertInnen hinzugezogen oder als PionierkreisleiterInnen eingesetzt. So konnte sichergestellt werden, dass in den jeweiligen Gruppen fundiert und zielgerichtet gearbeitet werden konnte.

Auswirkungen auf die Lebensqualität

Der umfassende Prozess und die daraus entwickelte Strategie für die Kleinregion können in so gut wie jeden Lebensbereich der Bevölkerung wirken und diese positiv beeinflussen. Neben der strategischen Komponente und den daraus entstandenen Projekten sind vor allem die Vernetzung der BewohnerInnen und die Stärkung der Kleinregion als „gemeinsame Plattform“ spürbar geworden. Der Spruch „Durchs Reden kommen die Leut zusammen“ ist nun gelebte Realität – Synergieeffekte und Kooperationen über die Ideen des Strategieprozesses hinaus entstehen.

Teilnahmejahr

2019

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