Kategorie

Ganzheitlichkeit

Träger

Marktgemeinde Prellenkirchen

PLZ Ort

2472 Prellenkirchen

Beschreibung

Die Marktgemeinde Prellenkirchen liegt in der Leader+ Region Römerland Carnuntum, im Bezirk Bruck a.d. Leitha, unweit der Grenze zur slowakischen Republik und besteht aus 3 Katastralgemeinden. Diese Region ist - bedingt durch die einmalige Lage zwischen Wien und Bratislava- geprägt von einer vielseitigen und starken Dynamik. Einerseits sollen die Gemeinden beispielhaft die Chancen dieser „Zukunftsregion“ erkennen und mit gestalten, andererseits müssen diese mit allen Gegebenheiten diese „Zukunftsaussichten“ zu einer breit getragenen und nachhaltigen Bewegung machen. Dies kann nur in einem sensiblen Miteinander innerhalb der Region und der individuellen Gemeinde langfristig Sinn machen. Die Marktgemeinde Prellenkirchen befindet sich in diesem Spannungsfeld auf einem beispielhaft nachhaltigen Weg, definiert sich selbst im „Aufwind“ und nutzt diese Chance bislang vorbildlich. Eine Zwischenbilanz der Gemeinde, der vielen Aktivitäten und Projekte kann nur eine Momentaufnahme sein, das von konstantem und langjährigem Bemühen um einen effizienten Einsatz von Ressourcen, vor allem Engagement, begleitet wird. Das ist es, was die Marktgemeinde Prellenkirchen zu einem herausragenden Betrag zum diesjährigen Projektwettbewerb in der Kategorie „Ganzheitlichkeit“ auszeichnet. Es ist mittlerweile beachtlich, welch Vorbildwirkung die Marktgemeinde Prellenkrichen auf die gesamte Region hat. So gehen von Prellenkirchen aus Impulse nach Innen, als auch nach Außen. Kreativität und Innovation liegen im verantwortungsvollen Dialog zwischen den gestellten und ausgesetzten Tätigkeitsfeldern, zwischen Pflichten und selbst forcierten Themen wie Zuzug, Grenznähe, Sicherung der Nahversorgung, Mobilität, Landwirtschaft, Weinbau, Naturschutz, Wohnen, Zweisprachigkeit, Kinderbetreuung, Jugendaktivierung, Alternative Energieversorgung, Freizeitinfrastruktur, Vereinsleben, Kulturangebote, Sicherung von Arbeitsplätzen, Altenbetreuung, Sanfter Tourismus, Image, Ortsbildgestaltungen, Brauchtumspflege, Gemeindekooperationen. Dieser konsequente Dialog vollzieht sich in Prellenkirchen in einem sensiblen Miteinander, vor allem zwischen den drei Ortschaften, aber auch zwischen der Gemeindeführung und der Region Römerland Carnuntum.

Bürgerbeteiligung

Aufbauend auf eine Vielzahl von Aktivitäten zur Stärkung der lokalen als auch regionalen Identität, auf einem stetig wachsenden Bewusstsein für Nachhaltigkeit, fand bereits im Jahr Jahr 2004 das NÖ Pilotprojekt Gemeinde21 (die NÖ Agenda21) in Prellenkirchen fruchtbaren Boden. Die notwendige und methodisch tragende Struktur eines Kernteams (Lenkungsgruppe), bestehend aus repräsentativen VertreterInnen der drei Ortschaften und der knapp 2000 EinwohnerInnen, wurde schnell gefunden und bildete gemeinsam mit dem Betreuer der NÖ Dorf- und Stadterneuerung seit dem das koordinierende Team eines umfassenden Bürgerbeteiligungsprozesses. Etliche Arbeitsgruppen wurden gegründet und bilden auch heute noch z.T. eigenverantwortliche, themen- und projektbezogene Plattformen für konsequente Reflexionen und Projektentwicklungen. BürgerInnenbeteiligung wurde mittlerweile ein lebendiger Prozess, eine messbare Konstante mit Qualitätsstandards. Dieser Prozess lebt weiter und hat sich mittlerweile ausgezahlt, denn es ist eine Dynamik entstanden, die seines gleichen sucht – in der Region und weit darüber hinaus. So konnten eine Vielzahl von Projekten entwickelt und umgesetzt werden.

Auswirkungen auf die Lebensqualität

Sichtbare Symbolik und konsequente Öffentlichkeitsarbeit nach Innen und Außen Andere am Erfolg teilhaben lassen, Transparenz und kritische Selbstreflexionen sind wichtige Bestandteile geworden und finden zeitgleich auf vielen Ebenen statt.

Projektzeitraum

2004 - 2010

Teilnahmejahr

2009

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