Kategorie

Soziale Dorferneuerung, Generationen

Träger

Stadtgemeinde Zistersdorf

PLZ Ort

2225 Zistersdorf

Beschreibung

Im Gemeinde21-Prozess in Zistersdorf wurde festgestellt, dass der bestehende Spielplatz am Moosteich sehr gut angenommen und durch die Gruppe „Moosteich“ bestens betreut wird. Es entstand die Idee, diesen Spielplatz für Kinder mit besonderen Bedürfnissen - insbesondere für Kinder, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind - zu erweitern. Es wurden eine spezielle Rollstuhlschaukel und eine Nestschaukel für Kinder mit besonderen Bedürfnissen sowie als Spielplatzerweiterung für alle Kinder eine Hangrutsche, ein Klettergarten und diverse Kleingeräte angeschafft. Die bestehenden Spielgeräte wurden teilweise erneuert. Bei sämtlichen Spielgeräten wurde ein Fallschutz eingebracht, und die Rollstuhlschaukel wurde mit einem Zaun (TÜV) versehen. Ziel ist es, ein gemeinsames Spielen zwischen Kindern im Rollstuhl und Kindern ohne Handicap zu ermöglichen und damit ein gegenseitiges Verstehen zu fördern. Großer Wert wird darauf gelegt, dass auch Kinder von außerhalb der Großgemeinde willkommen sind, da ein derartiges Projekt in der Region einzigartig ist.

Bürgerbeteiligung

Im Rahmen der Gemeinde21 bildete sich auch ein Arbeitskreis zum Projekt „Integrativer Spieltraum am Moosteich in Zistersdorf“, in dem PädagogInnen verschiedener Schulen, Gemeinde- und Stadträte, BürgerInnen und Mitglieder des Kernteams Zistersdorf vertreten waren. Mit Hilfe von Fachleuten wurde das Konzept erstellt (als Folgeprojekt ebenso für einen generationenübergreifenden Spielplatz beim Elisabethheim). Das Areal wird von einer engagierten Gruppe von BürgerInnen („Moosteichgruppe“) betreut und gepflegt.

Auswirkungen auf die Lebensqualität

Die Integration von Randgruppen ist für die Gemeinde Zistersdorf wichtig. Mit dem integrativen Spieltraum am Moosteich in Zistersdorf haben Personen, Jugendliche und Kinder mit Behinderungen die Möglichkeit, sich gemeinsam mit Menschen ohne Behinderung zu bewegen und Freizeit zu verbringen. Dies fördert die Kommunikation und das gegenseitige Verständnis. Schulen und einschlägige Organisationen aus nah und fern, die sich um Leute mit Handicaps kümmern, können den integrativen Spielplatz jederzeit gratis benützen.

Projektzeitraum

2010 - 2013

Teilnahmejahr

2013

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