Kategorie

Siedeln, Bauen, Wohnen, Ortskernbelegung, Innenentwicklung

Träger

Gemeinde Traismauer

PLZ Ort

3133 Traismauer

Beschreibung

Die Stadtgrabengärten liegen rund um die teilweise noch recht gut erhaltene Stadtmauer und waren Eigentum der „Urhausbesitzer“ als Gärten für die Eigenversorgung. 2008 waren 2/3 davon im Besitz der Gemeinde, sodass ein Planer für ein Gesamtkonzept beauftragt wurde. Parallel dazu erarbeitete eine Arbeitsgruppe der Stadterneuerung mögliche Nutzungen und Themen. Berücksichtigt werden musste dabei auch noch die Stadtmauer selbst samt möglicher Bodendenkmäler. Die Freilegung des in Fundamenten vorhandenen römischen Fächerturms war leider nicht möglich (Einwände des Bundesdenkmalamtes), die Form findet sich jedoch in der Asphaltierung wieder. Es gelang, einen Fuß- und Radweg unterzubringen, somit konnte die Stadtmauer für Fußgänger und Radfahrer besser ins Bewusstsein gerückt werden. Obwohl die B43 direkt entlang des neu gestalteten Stadtgrabenparks führt, wird diese Grünoase gern zum Tratschen, Chillen, gefahrlosen Radfahren, gemütlichen Bummeln und als Treffpunkt aller Generationen genutzt und stellt mittlerweile einen wichtigen Teil der Identität der Bevölkerung mit Traismauer dar.

Bürgerbeteiligung

Bereits im Rahmen STERN 01 war die Gestaltung dieses Bereiches ein wichtiges Thema, konnte aber aufgrund der Besitzverhältnisse nicht umgesetzt werden. Bei der Erstellung des Stadterneuerungskonzeptes 02 im Frühjahr 2009 war der Bereich Römertor bis Hungerturm und die Identifikation der Bevölkerung mit der Stadt ein wichtiges Thema. Mit der Vision „Traismauer, eine lebenswerte und lebendige Stadt“, wurde ein Arbeitskreis mit ca. 12 Personen installiert, der gemeinsam mit dem Planer Themen und Plan erarbeitete.

Auswirkungen auf die Lebensqualität

Der Bereich wird bereits jetzt intensiv von der Bevölkerung genutzt. Auch die nahegelegene Tagesbetreuung für Senioren nutzt für kleine, kurze Ausflüge ins Grüne den Stadtgrabenpark. Die Bewohner der zahlreichen Wohnungsbauten in unmittelbarer Nähe spazieren gern durch den Park in die Stadt. Auch die Radfahrerinnen nutzen den Geh-Radweg durch den Park. Im Hungerturm und dem unmittelbar daneben liegenden Schlosserhaus finden zukünftig Kunstworkshops statt - geplant ist auch hier die Nutzung des Freiluftbereiches „Stadtgrabenpark“. Durch die Sichtbarmachung der Stadtmauer ist auch die Identifikation der Bevölkerung mit dem Stadtzentrum ein Stück größer geworden.

Projektzeitraum

2008 - 2013

Teilnahmejahr

2013

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