Kategorie

Digitalisierung

Träger

Marktgemeinde Rabenstein an der Pielach

PLZ Ort

2303 Rabenstein an der Pielach

Beschreibung

Die Marktgemeinde Rabenstein beschäftigt sich intensiv mit ihrer Geschichte. Eine sehr gut gefüllte und funktionierende Topothek bildete den Ausgangspunkt für das neueste Projekt – eine gelungene Verschränkung des franziszeischen Katasters mit den aktuellen Flächenwidmungsplänen bzw. digitalen Ortsplänen. Vor über 200 Jahren wurden auf Anordnung Kaiser Franz I 300.000 km² und mehr als 50 Millionen Grundstücke vermessen und im franziszeischen Kataster festgehalten. Im Zuge des Projekts FRANZ trifft DIGITAL wurden die alten Pläne von 1821 digitalisiert – nun können diese und die aktuellen übereinandergelegt werden. Somit können die Veränderungen in Rabenstein vor allem im Bereich des Ortszentrums und die einigen Ortsteilen im Wandel der Zeit verfolgt werden. Im digitalen Ortsplan auf der Website www.rabenstein.gv.at gibt es in der Rubrik „Hintergrundkarte“ bei der Auswahl „Alter Kataster“ eine Überblendmöglichkeit.

Bürgerbeteiligung

Die Topothek ist seit 2018 eine fixe Größe in Rabenstein. Zahlreiche Rabensteiner BürgerInnen beteiligten sich mit alten Fotos, Dokumenten und Plänen. Bei verschiedensten Veranstaltungen ist die Topothek ein gern diskutiertes Thema, viele interessante Gespräche über vergangene Zeiten ergeben sich. Die Integration der alten Katasterpläne war der nächste Schritt in der Topothek, der sehr gut ankommt – bereits bei der Präsentation waren über 100 Personen begeistert.

Auswirkungen auf die Lebensqualität

Anhand des franziszeischen Katasters und des aktuellen Flächenwidmungsplanes bzw. digitalen Ortsplans kann das Gestern mit dem Heute optimal verglichen werden. Die Marktgemeinde konnte dadurch aufzeigen, wie sich der gemeinsame Lebensraum über die Jahrzehnte verändert und welchen Einfluss das auf das Miteinander in der Gemeinde hatte. Dies mit der Intention, den Zusammenhalt in der gelebten Dorfgemeinschaft zu stärken und zu vertiefen – frei nach dem Motto „Vergangenheit hat Zukunft“.

Teilnahmejahr

2019

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