Kategorie

Ganzheitlichkeit

Träger

Marktgemeinde Kirchberg an der Pielach

PLZ Ort

3204 Kirchberg an der Pielach

Beschreibung

Kirchberg an der Pielach hat Zentralortefunktion im Pielachtal. Die Gemeinde ist Schulstandort mit Kindergarten, Volksschule und Neue Mittelschule. Die Schulbibliothek ist weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt und wird sehr intensiv genutzt. Kirchberg kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, es wurde bereits im 13. Jahrhundert erwähnt – die Kirche am Berg, die der Gemeinde ihren Namen gibt, stammt ebenfalls aus dieser Zeit. Das Kirchberger Schloss, dessen ältester Teil aus dem 11. Jahrhundert stammt, prägt den Ortskern, vor allem auch durch den schön gelegenen Schlosspark. Es wird mehrheitlich als Wohnhaus genutzt. Der Kirchberger Ortskern ist trotz der „Zweiteilung“ durch die Pielach sehr kompakt, was die Atmosphäre des Ortes insgesamt unterstreicht. Es gibt keine Leerstände, die Wirtschaft ist in Kirchberg gut sortiert und intakt, es gibt auch einige lokale Betriebe bzw. Direktvermarkter. Ein wichtiger Faktor dafür ist die Mariazellerbahn, die die Landschaft zusätzlich prägt. Kirchberg ist Teil des Dirndltales, dessen Geschichte die Gemeinde maßgeblich mitgeschrieben hat. Die unglaublich intensive Zusammenarbeit der Gemeinden in der Region hat dazu beigetragen, dass das Dirndltal mittlerweile zur Marke geworden ist. Dieser Zusammenhalt in Gemeinde und Region ist aber auch Garant dafür, dass sich die Menschen in Kirchberg wohl fühlen und dementsprechend auch gerne an der weiteren Entwicklung der Gemeinde mitarbeiten. Kirchberg ist in vielerlei Themengebieten gut aufgestellt und wurde vielfach ausgezeichnet, nicht zuletzt mit dem „Climate Star“.

Bürgerbeteiligung

Kirchberg an der Pielach arbeitet schon lange nach dem Prinzip „Die Arbeit und die Projekte in der Gemeinde sind umso erfolgreicher, je mehr die Bevölkerung in die Entwicklung eingebunden ist“. BürgerInnenbeteiligung in Form von Infoveranstaltungen ist Standard, immer wieder werden auch kreative Methoden eingesetzt, um die Ideen und Wünsche der Bevölkerung kennenzulernen. Die KirchbergerInnen sind dementsprechend offen für Neues, kritisch bei der Entwicklung der Gemeinde dabei und engagiert bei der Umsetzung von Projekten. „Von anderen lernen“ steht auch immer auf der Tagesordnung – viele Vernetzungstreffen, Exkursionen und Kooperationsprojekte beweisen diese Geisteshaltung. Mit der Marke „Dirndltal“, die sich aus der intensiven langjährigen sehr erfolgreichen Regionsarbeit herauskristallisiert hat, konnte auch in Kirchberg ein Zeichen gesetzt werden. Das Regionalprodukt „Dirndl“ ist allseits präsent und tief in der Bevölkerung verankert. Offen sein bedeutet für Kirchberg aber auch soziale Offenheit allen Menschen gegenüber – Generationen, Gruppierungen, Nationalitäten. Das Flüchtlingsthema ist auch in Kirchberg immer wieder spürbar. Freiwilliges Engagement macht die Betreuung und Begleitung der Familien erst möglich. Mittlerweile Tradition haben die Kardinal König Gespräche, die gemeinsam mit der Nachbargemeinde Rabenstein durchgeführt werden. Jedes Jahr im August kommen bis zu 180 BesucherInnen zu Vorträgen und Diskussionen zusammen, die vor allem „über den Tellerrand schauen“ – so war das Thema 2015 „Europa – wozu? Zwischenstopp am Schauplatz Pielachtal“.

Teilnahmejahr

2015

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