Kategorie

Bildung, Freizeit & Kultur

Träger

Theatergesellschaft mit beschränkter Haftung, Josef Forstner

PLZ Ort

2002 Geitzendorf

Beschreibung

Auf Grund der begeisterten Aufnahme unserer vier Theaterproduktionen (2004: „Der Diener zweier Herren“ von Carlo Goldoni; 2005: „Der tollste Tag“ von Oeter Turrini sowie die in Kooperation mit der Volks- und Musikschule von Kindern aufgeführten Musiktheaterproduktion „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck und Tschaikowskijs „Nussknacker“ 2003 und 2004) in den letzten drei Jahren kamen wir zu dem Schluss, dass in der Gemeindebevölkerung ein großer Wunsch nach Bereitstellung von kultureller Infrastruktur besteht. Diesem Wunsch wollen wir zusätzlich zu unseren fortlaufenden Theaterprojekten durch die Abhaltung eines jährlichen Kulturfestivals entsprechen. Dieses findet erstmals im Sommer 2006 statt und ist vorerst als eintägige Veranstaltung geplant. Kunst- und Kulturschaffenden, die großteils in der Region leben oder ihr entspringen, wird dadurch die Möglichkeit geboten, ihr Wirken einem breiten Publikum darzubieten. Aus verschiedenen Kultursparten (Literatur, E-Musik, U-Musik, Theater, bildende Kunst) werden neben bereits arrivierten Künstlern auch junge Talente eingeladen. Das Angebot richtet sich gleichermaßen an Erwachsene wie Jugendliche als auch Kinder (Kindertheater, Theater von Kindern). Das Projekt findet auf einem Bauernhof in Gleitzendorf, einem Dorf mit 90 Einwohnern statt. Die Werbung erstreckt sich auf das Einzugsgebiet Korneuburg – Stockerau – Hollabrunn – Ernstbrunn. Die bisherigen Theaterproduktionen werteten die Katastralgemeinde Gleitzendorf sowie die Großgemeinde Großmugl (wie auch das off.mugl.on-Projekt 2004) in ihren gesellschaftlichen und kulturellen Funktionen in einem hohen Ausmaß auf. Mit der Idee der KunstStoffe Gleitzendorf forcieren wir die eingeschlagene Richtung. Auswirkungen auf die Lebensqualität im Ort: Menschen sind reflektierende Wesen und können durch die Beschäftigung mit kulturellen Erzeugnissen den Blickwinkel auf das eigene Leben überprüfen und gegebenenfalls verändern. Die Beschäftigung mit kulturellen Themen wird dem Publikum innerhalb der Region ermöglicht. Den regionalen Künstlern gibt das Projekt die Möglichkeit, ihr eigenes Schaffen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Dadurch wird Kommunikation zwischen Kulturproduzenten und –Konsumenten ermöglicht. Durch das lokale Angebot wird jenen Menschen, die längere Anfahrtswege zu kulturellen Veranstaltungen scheuen, die Möglichkeit geboten, am Kulturleben teilzunehmen. Auch dieser Teil des Publikums ist also mit der Schaffung eines kulturellen Angebotes in den Diskurs eingebunden. Das Angebot schafft die Nachfrage.

Projektzeitraum

-

Teilnahmejahr

2005

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