09. Oktober 2019

Der Projektwettbewerb findet alle zwei Jahre statt und holt eine Auswahl an ganz besonderen Initiativen der niederösterreichischen Dorferneuerungsvereine vor den Vorhang. Am Montag, den 7. Oktober 2019, tagte die Jury für den diesjährigen Wettbewerb. Sie ist - wie immer - hochkarätig besetzt mit VertreterInnen aus verschiedensten Bereichen wie Sport, Kultur, Presse und dem Land Niederösterreich. Man darf gespannt sein, welche Projekte als Sieger auserkoren wurden!

Der Verein Gemeinschaft der Dörfer und Städte - NÖ Dorf- und Stadterneuerung bittet alle zwei Jahre hochkarätige Projekte der Regionalentwicklung und vor allem die dahinterstehenden Personen, die sich besonders für die positive Weiterentwicklung unseres Landes und die Gesellschaft engagieren, vor den Vorhang. Der heuer zum neunten Mal ausgelobte Wettbewerb fand mit der Jurysitzung unter Vorsitz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner einen ersten Höhepunkt.

Zum Projektwettbewerb 2019 wurden insgesamt 76 Projekte eingereicht. Die JurorInnen bewerteten 27 nominierte Projekte in den drei Kategorien „Soziale Dorferneuerung – Generationen“, „Ortskernbelebung – Innenentwicklung“, „BürgerInnenbeteiligung – Digitalisierung“ (zusätzlich unterteilt in Ort/Dorf, Gemeinde/Stadt und Kleinregionen). Der Höhepunkt der Jurysitzung war die Kür des Siegers in der Kategorie Ganzheitlichkeit. Die Stadtgemeinde Neulengbach und die Marktgemeinden Absdorf, Großschönau und Großrußbach haben sich um diesen Titel beworben.

Mikl-Leitner unterstrich in ihrer Einleitung die Bedeutung der Dorf- und Stadterneuerung in Niederösterreich und damit auch die Wichtigkeit dieses Wettbewerbs, der die vielen spannenden Projekte in Niederösterreich auf die Bühne bittet. Vor allem die Kategorie „Ganzheitlichkeit“, deren Sieger Niederösterreich beim Europäischen Dorferneuerungspreis 2020, den die Europäische ARGE für Dorferneuerung und Landentwicklung auslobt, vertreten darf, ist Mikl-Leitner ein Anliegen. In Europa sehen sich viele Orte und Gemeinden ähnlichen Herausforderungen gegenüber – Niederösterreich ist mit der hier praktizierten Dorf- und Stadterneuerung eine Vorzeigeregion.

Mikl-Leitner sprach den Jurymitgliedern höchsten Dank aus und hob auch den Einsatz der Obfrau der NÖ Dorf- und Stadterneuerung, ÖkR Maria Forstner hervor, die seit vielen Jahren ehrenamtlich mit Herzblut und Kompetenz die Dorf- und Stadterneuerung national und international vertritt. Die Siegerprojekte werden im Rahmen einer Preisverleihung Ende November bekanntgegeben und prämiert.

Der Projektwettbewerb wird von der NÖ Dorf- und Stadterneuerung ausgelobt, die Organisation übernimmt die NÖ.Regional.GmbH.

Die NÖ.Regional.GmbH begleitet sämtliche Prozesse der Landesaktion „NÖ Dorferneuerung“. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Aktivierung der Bevölkerung, für den eigenen Lebensraum Verantwortung zu übernehmen. Durch einen ganzheitlichen Ansatz soll der ländliche Raum in den Bereichen Soziales, Bildung, Freizeit & Kultur, Wirtschaft, Siedeln, Bauen & Wohnen, Klimaschutz sowie Mobilität & Umwelt gestärkt werden.