22. November 2017

Jeder Friedhof ist in ersten Linie ein Ort der Trauer und des Gedenkens. Aber er erfüllt auch eine wichtige soziale Funktion, denn es kommt dort zu alltäglichen Begegnungen mit seinen Mitmenschen. Daher sollte man ein Auge darauf haben, den Friedhof möglichst für alle bequem und problemlos nutzbar zu machen.

Stolz auf ihr Dorf: GGR Leopoldine Fröschl, BGM Stefan Schuster, AL Josef Gamsjäger, Vbgm. Alois Mellmer © NÖ.Regional.GmbH/Haselsteiner

Im Rahmen der Aktion „Stolz auf unser Dorf“ wurde nun der Deponieplatz des Friedhofs St. Georgen/Leys erneuert und umgestaltet, um den Angehörigen die Grabpflege zu erleichtern. „Früher war es vor allem für ältere Personen schwierig, unbrauchbar gewordenen Grabschmuck oder Abfälle fachgerecht zu entsorgen. Die Neugestaltung der Deponiestelle bringt eine enorme Erleichterung für die Friedhofsbesucher,“ erklärt Leopoldine Fröschl – GGR und Obfrau des Ortsbildausschusses. Aber das war nicht die erste Maßnahme, um den Friedhofsbesuch für alle zu erleichtern: „Rollschotter ist für Personen mit Rollstühlen, Rollatoren, aber auch Kinderwägen nur sehr schwer befahrbar. Der Hauptweg zur Aufbahrungshalle ist daher auch im Sinne der Barrierefreiheit gepflastert worden,“ so Fröschl weiter. Derzeit wird auch überlegt, den Friedhof mit einer Urnenwand auszustatten.

Die NÖ.Regional.GmbH begleitet sämtliche Prozesse der Landesaktion „NÖ Dorferneuerung“. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Aktivierung der Bevölkerung, für den eigenen Lebensraum Verantwortung zu übernehmen. Im Rahmen von Bürgerbeteiligungsprozessen werden Projekte entwickelt und umgesetzt, die in einem vorangegangenen Leitbildprozess enthalten sind. Durch einen ganzheitlichen Ansatz soll der ländliche Raum in den Bereichen Soziales, Bildung, Freizeit & Kultur, Wirtschaft, Siedeln, Bauen & Wohnen, Klimaschutz sowie Mobilität & Umwelt gestärkt werden.