26. November 2019

Nach fünf Jahren geht die erste Aktiv-Phase der Stadterneuerung in Ober-Grafendorf zu Ende. Aber die Motivation ist nach wie vor hoch, wie die 30 TeilnehmerInnen des Zukunftsworkshops unter dem Motto „Wir setzen Schritte“ bewiesen. Nach fünf Jahren wurde Bilanz gezogen, aber vor allem auch in die Zukunft geschaut.

Schwerpunkte der vergangenen fünf Jahre waren die erfolgreiche Markenentwicklung und der Prozess der Zentrumsentwicklung. Dabei wurden auch Konzepte zum Verkehr und der Neugestaltung im Zentrum entwickelt. Tolle Beteiligungsmaßnahmen wie der „Schaukasten“ und Planspiele begleiteten den Prozess. Fachleute der TU Wien und des SIR –Salzburger Institut für Raumordnung - wurden einbezogen. Alle Maßnahmen schafften ein neues Bewusstsein für eine „Zentrumsentwicklung“ statt einer „Gemeinderandentwicklung“. Damit wurden spannende Entwicklungen ausgelöst. Das Motto „Innen vor Außen“ wird in der Gemeinde gelebt und mündet in ein Hauptplatzprojekt mit Neubau eines zentralem Wohn-/ Geschäfts-/ und Ärztezentrumskomplexes mit einem neu zu gestaltenden Hauptplatz.

Der zweite Teil des Abends gehörte den Ideen und Anregungen für die nächsten Jahre. In den Bereichen Gemeindeentwicklung, Hauptplatz, Standortmarketing und Klimaschutz wurden Projektideen gesammelt. Wichtig ist ein belebtes Ortszentrum, das vorbereitet ist auf die zu erwartenden Klimaveränderungen wie Hitze und größere Wassermengen. Kommunikationsbereiche, Bäume/Schatten und erfrischendes Wasser sollen das Zentrum prägen. Andere Entwicklungsschwerpunkte könnten ein Gesundheitsförderungskonzept sowie das verstärkte Standortmanagement oder Klimawandelanpassungsmaßnahmen sein.

Die NÖ.Regional.GmbH begleitete die Stadterneuerung über fünf erfolgreiche Jahre.

Bei der Aktion „Stadterneuerung in NÖ" entwickeln die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Politik und Verwaltung Projekte und setzen diese um. Die NÖ.Regional.GmbH ist hierbei ein wichtiger Partner. Sie unterstützen die Städte beim gesamten Prozess – bei der Erstellung des Stadterneuerungskonzeptes, beim Strukturaufbau mit Beirat und Arbeitsgruppen, Öffentlichkeitsarbeit sowie Projektentwicklung und Projektmanagement.