25. November 2019

Obfrau ÖKR Maria Forstner konnte rund 40 Interessierte beim Vernetzungstreffen der Dorf- und Stadterneuerung im Waldviertel in Vitis begrüßen, zu dem der Verein Gemeinschaft der Dörfer und Städte in Kooperation mit der NÖ.Regional.GmbH eingeladen hatte. Gelungene Projekte, die bereits in Dörfern und Städten zum Thema Klimawandelanpassung umgesetzt wurden, wurden präsentiert.

Der Klimawandel bringt sowohl Chancen, als auch Herausforderungen. Die Auswirkungen eines sich wandelnden Klimas werden vor allem auf regionaler und örtlicher Ebene sichtbar. Eine Erhöhung der Durchschnittstemperatur birgt mancherorts sicherlich neue Potentiale und Erleichterungen wie weniger Heiztage, aber auch neue Problemfelder wie die Wasserknappheit, Hitzepunkte im öffentlichen Raum, verstärkte Katastropheneinsätze oder Schutz vor Hochwasser.

Der erste wichtige Schritt zur Anpassung besteht darin, sich frühzeitig mit dem Thema zu befassen. Dadurch gelingt es, vorhandene Chancen gut zu nutzen und mögliche negative Auswirkungen weitgehend zu vermeiden. Im Rahmen des Vernetzungstreffens wurden dazu gelungene Projekte vorgestellt. KLAR-Managerin Roswitha Haghofer, selbst Obfrau eines Dorferneuerungsvereines, berichtete über ihre Tätigkeit und Aktivitäten in der KLAR-Region Waldviertler Hochland. Vielfältige Möglichkeiten der Klimaanpassung von öffentlichen Freiräumen in Dörfern und Städten wurden von DI Lieselotte Jilka, NÖ.Regional, aufgezeigt.  Siedlungsstruktur und vernetzte Freiräume sind klimagerecht zu entwickeln, Grünräume und Entsiegelung bringen Kühle, Bäume zeigen große Wirkung durch Beschattung und „Wasser“ in Dörfern und Städten ist wertvoll.

Max Schuster, Obmann des Dorferneuerungsvereines "Lebendiges Langschlag" und Mitbegründer des Langschläger „Regionalladens“ und Gertrude Hochwallner, Initiatorin der Traunsteiner "Bauernbox" berichteten über Ihre Erfahrungen mit der Direktvermarktung. Regionalläden sind ein wichtiger Beitrag für die Versorgungssicherheit mit hochwertigen heimischen Lebensmittel. Zur Unterstützung der regionalen Direktvermarktung und Nahversorgung stellten Obfrau ÖKR Maria Forstner und DI Josef Strummer, Büroleiter im Waldviertel der NÖ.Regional.GmbH, das neu entwickelte Selbstbedienungs-Kassensystem, ein Projekt der NÖ Dorf- und Stadterneuerung, vor.

Der Abschluss bei einem Imbiss wurde rege für den Erfahrungsaustausch genutzt.

Die NÖ.Regional.GmbH begleitet sämtliche Prozesse der Landesaktion „NÖ Dorferneuerung“. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Aktivierung der Bevölkerung, für den eigenen Lebensraum Verantwortung zu übernehmen. Durch einen ganzheitlichen Ansatz soll der ländliche Raum in den Bereichen Soziales, Bildung, Freizeit & Kultur, Wirtschaft, Siedeln, Bauen & Wohnen, Klimaschutz sowie Mobilität & Umwelt gestärkt werden.