08. Oktober 2020

Die Stadtgemeinde Pressbaum präsentierte am 5. Oktober im Stadtsaal das neue Verkehrskonzept. Die Bevölkerung war eingeladen, sich bei der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen einzubringen, indem sie wichtige Fragestellungen und Kriterien definierte. Das Interesse war groß.

Wie in vielen Gemeinden sind Mobilität und Zentrumsentwicklung auch in Pressbaum unter den am meisten diskutierten Themen im Rahmen des Stadterneuerungsprozesses. Eines der Kernprojekte der Stadtgemeinde ist die Neugestaltung des Zentrums. Um aktuelle Grundlagen für einen Ideenwettbewerb zu bekommen, die auch eine teilweise Neuorganisation des ruhenden und fließenden Verkehrs bedingt, wurde im Gemeinderat 2019 die Erstellung eines neuen Verkehrskonzepts beschlossen. Als Vorarbeit für die Ausschreibung des Verkehrskonzepts wurden in mehreren Sitzungen des Mobilitäts-Arbeitskreises im Rahmen der Stadterneuerung wichtige Eckpunkte und Fragestellungen zu lokalen Mobilitätsituationen definiert, die dann vom beauftragten Verkehrsplanungsbüro Snizek und Partner unter der Federführung von DI Gunter Stocker bearbeitet werden sollten. Nach einer großen Fragebogenaktion mit fast 1.000 ausgefüllten Fragebögen wurden nun die wichtigsten Ergebnisse des Verkehrskonzepts präsentiert. Aufgrund der Covid-19 Situation konnten nur die Mitglieder der einzelnen Stadterneuerungsarbeitskreise eingeladen werden, um die Zahl der TeilnehmerInnen zu begrenzen sowie den Sicherheitsabstand zu gewährleisten.

Bestandteil des Verkehrskonzepts ist neben einer detaillierten Analyse der Verkehrsströme und Verkehrsmittelwahl auch ein Maßnahmenkatalog, wie die Verkehrsbelastungen reduziert werden können und die Mobilität klimaverträglicher gestaltet werden kann. Auch wurden bereits konkrete Vorschläge für verkehrstechnisch-straßenbauliche Maßnahmen bei bestehenden Problemstellen vorgestellt.  Das Verkehrskonzept, welches in einem Miteinander vom Mobilitätsarbeitskreis, Gemeinde und Planungsbüro erstellt wurde, ist die Basis für alle weiteren künftigen Planungs- und Bauvorhaben.

Bei der Aktion „Stadterneuerung in NÖ“ entwickeln die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Politik und Verwaltung Projekte und setzen diese um. Die NÖ.Regional ist hierbei ein wichtiger Partner. Sie unterstützt die Städte beim gesamten Prozess wie der Projektentwicklung und dem Projektmanagement.
 

Bei der Aktion „Stadterneuerung in NÖ" entwickeln die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Politik und Verwaltung Projekte und setzen diese um. Die NÖ.Regional ist hierbei ein wichtiger Partner. Sie unterstützen die Städte beim gesamten Prozess – bei der Erstellung des Stadterneuerungskonzeptes, beim Strukturaufbau mit Beirat und Arbeitsgruppen, Öffentlichkeitsarbeit sowie Projektentwicklung und Projektmanagement.