25. August 2021

St. Anton/J. Letzten Freitag startete St. Anton mit einem Bürgerinformationsabend in den Gemeinde21 Prozess. Der Bürgerbeteiligungsprozess wurde erklärt und die Umfrageergebnisse vorgestellt.

Im Turnsaal der Volksschule St. Anton fand die Auftaktveranstaltung zur Gemeinde21 statt. Dabei waren alle GemeindebürgerInnen von St. Anton/J. herzlich eingeladen, sich über den Gemeindeentwicklungsprozess der nächsten vier Jahre zu informieren. Nach der Begrüßung von Bgm. Stöckl stellte die Prozessbegleiterin der NÖ.Regional Christina Fuchs die Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung vom Frühjahr dar und erklärte was es mit dem Gemeinde21-Prozess auf sich hat. Bürgermeister Friedrich Buchbergeraus Hofamt Priel gab Einblicke in die Entwicklung seiner Gemeinde, die diesen Prozess schon erfolgreich abgeschlossen hat.

Bei der Befragung, an welcher über 200 Personen teilnahmen, zeigte sich, dass der überwiegende Teil der Befragten sich in der Gemeinde wohl fühlt zu sein. Damit St. Anton eine Gemeinde mit Zukunft bleibt, sind die Themen Wohnen und Nahversorgung wichtig. Die ärztliche Versorgung und der Kindergarten wurden als sehr positiv bewertet. Beim Angebot für Jugendliche sahen die Befragten noch Entwicklungspotenzial. Wünsche der Bevölkerung wie beispielsweise mehr Angebote für Jugendliche oder ein Markt mit regionalen Produkten sollen im Laufe des Prozesses bearbeitet werden. Am 8. und 9. Oktober sollen die Visionen, Ziel und Projekte für die kommenden vier Jahre im Zuge von Workshops mit der Bevölkerung unter der Leitung der NÖ.Regional erarbeitet werden.

„Es ist schön zu sehen, wenn sich viele Bürgerinnen und Bürger für die Gemeinde und ihre Entwicklung interessieren und dadurch interessante Projekte entstehen können.“ Bgm. Stöckl

„Gemeinde21 eröffnet Gemeinden neue Wege der Gemeindeentwicklung, darum freut es mich, wenn sich viele St. Antonerinnen und St. Antoner mit ihren Ideen einbringen.“

Die Landesaktion Gemeinde21 ist der niederösterreichische Weg zur Umsetzung des weltweiten UNO-Programms „Lokale Agenda 21“ und ist an ein umfassendes Förderprogramm gekoppelt. Sie unterstützt die Gemeinden, eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und BürgerInnen zu finden. Prozessbegleitung und Maßnahmenumsetzung erfolgen durch die RegionalberaterInnen der NÖ.Regional.