16. März 2022

In den beiden Melker Katastralgemeinden Großpriel und Schrattenbruck fand vor Kurzem gemeinsam mit Niederösterreich GESTALTE(N) und der NÖ.Regional ein Begehungstermin der geplanten Verweilplätze statt. Ziel ist es, Kommunikationstreffpunkte zu schaffen und somit die Gemeinschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl in den Dörfern zu stärken.

In den zahlreichen BürgerInnenbeteiligungsprozessen, die seit dem Jahr 2019 im Zuge der Aktion NÖ Stadterneuerung XL in Melk durchgeführt wurden, war die Schaffung von Orten für Gemeinschaft und Austausch sowie die Stärkung des Zusammenhalts ein immer wiederkehrender Wunsch der Bevölkerung. Einer der Prozessschwerpunkte widmet sich somit der Realisierung von sozialen Treffpunkten in den Katastralgemeinden. Zur Unterstützung der Katastralgemeinden bei der Gestaltung der Verweilplätze organisierte die NÖ.Regional einen Begehungstermin vor Ort. Landschaftsplanerin DI Lieselotte Jilka von Niederösterreich GESTALTE(N) beriet die VertreterInnen der Katastralgemeinden und der Stadtgemeinde Melk zur Umsetzung der geplanten Treffpunkte. Neben gestalterischen Vorschlägen wurde unter anderem auch über die Verwendung von am besten geeigneten Baumaterialien informiert.

So sollen in Kürze neue Kommunikationsplätze in Großpriel und Schrattenbruck, jeweils in unmittelbarer Nähe zu den beiden Kapellen im Dorfzentrum, entstehen. In Großpriel soll der Zugang zur Kapelle über eine derzeit sehr steil verlaufende und direkt in die Landesstraße einmündende Stiege entschärft werden. Zudem soll ein Verweilplatz im Außenbereich der Kapelle, mit Sitzbänken, zur Stärkung der Gemeinschaft beitragen.

In Schrattenbruck ist ein Dorfplatz direkt neben der Kapelle geplant. Ein neu gepflasterter Bereich mit überdachter Sitzecke und einem Kinderspielgerät soll geschaffen werden. Weiters soll eine Umzäunung der Grünfläche für mehr Sicherheit, insbesondere für spielende Kinder, sorgen. Nach der planerischen Darstellung durch Niederösterreich GESTALTE(N) soll in Kürze mit der Angebotseinholung gestartet werden, um die Umsetzung nicht zu verzögern.

Beim Land Niederösterreich wird um finanzielle Unterstützung der Projekte angesucht.

Ein dritter sozialer Treffpunkt, der bereits kurz vor Baubeginn steht, ist in Winden geplant. Neben einem neuen Bahndenkmal soll der Dorfplatz mit Sitzgelegenheiten, Trinkbrunnen und einer Infotafel, zu Sehenswürdigkeiten aus der Region, ausgestattet werden.

Bei der Aktion „NÖ Stadterneuerung" entwickeln die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Politik und Verwaltung Projekte und setzen diese um. Die NÖ.Regional ist hierbei ein wichtiger Partner. Sie unterstützen die Städte beim gesamten Prozess – bei der Erstellung des Stadterneuerungskonzeptes, beim Strukturaufbau mit Beirat und Arbeitsgruppen, Öffentlichkeitsarbeit sowie Projektentwicklung und Projektmanagement.