08. November 2017

In Schandachen/Stadtgemeinde Litschau erfolgte eine Neugestaltung des Ortszentrums unter der Federführung der „Dorfgemeinschaft Schandachen“. Unter anderem wurde die ehemalige Schule in Schandachen teilweise abgerissen und der frei werdende zentral gelegene Platz wird neu gestaltet werden.

Angedacht ist im Projekt u.a. die Neupositionierung des Kriegerdenkmals auf dieser frei werdenden Fläche, welches vorher zwischen Kapelle und Feuerwehrhaus situiert war. Dort wurde im Gegenzug ein Freiraum für Dorfveranstaltungen sowie zum Verweilen und als Kommunikationsimpuls für die Bevölkerung geschaffen.

Alle betroffenen Flächen wurden (Kapelle) bzw. werden (Alte Schule) neu gestaltet und die Müllsammelstelle und Gemeindetafel in das Konzept integriert werden. Die Grundmauern der alten Schule werden als Gestaltungselement erhalten bleiben. Die Barrierefreiheit wurde über eine Rampe berücksichtigt. Bepflanzungen sowie Bäume zur Beschattung setzen das neue Ortsbild in Szene.

Das Vorhaben basiert auf einem Konzept von Landschaftsarchitekt DI Gerhard Prähofer, in welches Gestaltungsvorschläge der Dorfbevölkerung miteinbezogen wurden.

Bei der Projektumsetzung wurden und werden Eigenleistungen durch die Ortsbewohner bzw. den Verein „Dorfgemeinschaft Schandachen“ und den städtischen Wirtschaftshof erbracht. Durch die Neugestaltung und gestalterische Aufwertung des Ortszentrums entstand wichtiger Raum für die Kommunikation im Dorf. Nun ist auch ein gemütliches Zusammensitzen bei wichtigen kirchlichen oder gesellschaftlichen Anlässen in der Ortsmitte möglich. Darüber hinaus entsteht für die zahlreichen Radtouristen ein Rastplatz in der Dorfmitte von Schandachen. 

Das Projekt wurde im Rahmen der Aktion „Stolz auf unser Dorf“ der NÖ Dorf- und Stadterneuerung umgesetzt. 

Die NÖ.Regional.GmbH begleitet sämtliche Prozesse der Landesaktion „NÖ Dorferneuerung“. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Aktivierung der Bevölkerung, für den eigenen Lebensraum Verantwortung zu übernehmen. Im Rahmen von Bürgerbeteiligungsprozessen werden Projekte entwickelt und umgesetzt, die in einem vorangegangenen Leitbildprozess enthalten sind. Durch einen ganzheitlichen Ansatz soll der ländliche Raum in den Bereichen Soziales, Bildung, Freizeit & Kultur, Wirtschaft, Siedeln, Bauen & Wohnen, Klimaschutz sowie Mobilität & Umwelt gestärkt werden.