20. November 2020

Stillstand aufgrund von Corona? Das kann man in Reinsberg nicht behaupten! Das Kernteam des G21 Prozesses erarbeitete am 17. November neue Ziele und Projekte für die Gemeinde, die auch in der aktuellen Situation umsetzbar sind. So soll auf die Herausforderungen der nächsten Monate reagiert werden können.

Aufgrund der Corona-Pandemie steht das soziale Leben in den Gemeinden oft still. In Reinsberg wird der soziale Zusammenhalt großgeschrieben. Darum passte man die Projektidee, die vor zwei Jahren entworfen wurden, den heutigen Herausforderungen an. Bürgermeister Franz Faschingleitner und Kernteamleiter Reinhard Nosofsky ist es wichtig, dass die Gemeindeentwicklung weitergeht und neue Initiativen gestartet werden.

Am 17. November formulierte das Kernteam mit den Prozessbegleiterinnen der NÖ.Regional neue Projektideen und Ziele für die Gemeindeentwicklung in Form einer Video-Konferenz. Dabei wurde ein Schwerpunkt auf Regionalität und die Vernetzung der lokalen Wirtschaft gelegt. Weiters sollen alternative Möglichkeiten für kulturelle Veranstaltungen erarbeitet werden. Außerdem rückt die Unterstützung der älteren Generation in den Fokus der Gemeindearbeit.

Es wurde deutlich, dass es gerade in schwierigen Zeiten wichtig ist, neue Wege zu gehen und kreative Lösungen zu suchen. Der Zusammenhalt in den Gemeinden und engagierte Bürger*innen können so auch neue Impulse zur positiven Entwicklung in den Gemeinden setzen.

Die Landesaktion Gemeinde21 ist der niederösterreichische Weg zur Umsetzung des weltweiten UNO-Programms „Lokale Agenda 21“ und ist an ein umfassendes Förderprogramm gekoppelt. Sie unterstützt die Gemeinden, eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und BürgerInnen zu finden. Prozessbegleitung und Maßnahmenumsetzung erfolgen durch die RegionalberaterInnen der NÖ.Regional.