01. April 2022

Die Marktgemeinde Randegg will ab 1. Juli 2022 an der Landesaktion NÖ Gemeinde21 teilnehmen. Dabei steht eine breite BürgerInnenbeteiligung im Mittelpunkt, um in den nächsten vier Jahren innovative Projekte gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern umzusetzen.

In den letzten Jahren hat Randegg als Wohnsitzgemeinde für die Randegger Familien mit Sanierungen in Schule, Kindergarten, neuem Funcourt, Ausbau des Glasfasernetzes und neuen Spielplätzen ein gutes Angebot geschaffen. Für die Kleinsten wurde eine Tagesbetreuung eingerichtet, sowie eine Betreuung der Schulkinder mit Ferien- und Nachmittagsbetreuung optimiert. Wohnbauten im Ortszentrum und auch ein Betreutes Wohnen wurden errichtet, um gegen eine Abwanderung anzukämpfen.

„Um für die Zukunft, eine nachhaltige Gemeindeentwicklung gewährleisten zu können, möchten wir den Bürgerinnen und Bürgern von Randegg wieder die Möglichkeit anbieten, sie in diesen Prozess miteinzubinden. Die Landesaktion NÖ Gemeinde21 ist daher auch heute wieder der richtige Weg, um die Herausforderungen einer guten Gemeindeentwicklung meistern zu können“, so Bürgermeisterin Claudia Fuchsluger.

Für die Aufnahme in die Landesaktion wurde mit dem Kernteam und der Prozessbegleiterin Christina Fuchs (NÖ.Regional) bereits ein Kurzkonzept erstellt. Dieses Team besteht aus politischen VetreterInnen, VerwaltungsmitarbeiterInnen und engagierten BürgerInnen und wird von Manfred Wieser und Wolfgang Zellhofer geleitet. Dabei wurden erste Ideen gesammelt, die in den nächsten vier Jahren bearbeitet werden könnten. So soll Aufenthaltsqualität im Ortszentrum erhöht, soziale Begegnungszonen geschaffen werden oder neue Jugendangebote entstehen. Dies wurde auch im Gemeinderat einstimmig beschlossen. Im Frühjahr sollen die Meinungen und Ideen der BürgerInnen mittels eines Fragebogens eingeholt werden. Weiters soll es im Sommer und Herbst Möglichkeiten zur BürgerInnenbeteiligung geben.

Die Landesaktion "NÖ Gemeinde21" ist der niederösterreichische Weg zur Umsetzung des weltweiten UNO-Programms „Lokale Agenda 21“ und ist an ein umfassendes Förderprogramm gekoppelt. Sie unterstützt die Gemeinden, eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und BürgerInnen zu finden. Prozessbegleitung und Maßnahmenumsetzung erfolgen durch die RegionalberaterInnen der NÖ.Regional.