10. Dezember 2021

St. Aegyd am Neuwalde. Vier Jahre NÖ Gemeinde21 sind nun abgeschlossen, die Gemeinde zieht eine positive Bilanz. „Auch wenn wir vermutlich ohne die Pandemie, die uns mitten in der größten Motivation getroffen hat, mehr Projekte umgesetzt hätten, können wir auf das Erreichte jedenfalls stolz sein“, fasst Bürgermeister Karl Oysmüller zusammen.

„Das prägendste Projekt war sicherlich das neue Markenkonzept“, so Amtsleiter Hannes Gonaus. Gleich zu Beginn des NÖ Gemeinde21 Prozesses waren sich die TeilnehmerInnen an den Zukunftsworkshops einig, dass eine komplette Neuerstellung des St. Aegyder Auftritts nötig ist. Dabei war wichtig, nicht nur ein neues Logo zu erfinden, sondern ein Gesamtkonzept mit Slogans, Farbvorgaben und Einsatzmöglichkeiten des neuen Designs zu erstellen. Mit der Firma message und Karl Hintermeier waren dabei großartige Partner gefunden. Das neue Design zieht sich nun durch die gesamte Gemeinde und ist in vielerlei Hinsicht auch im täglichen Leben sichtbar. So spielt das „A“, welches das zentrale Element darstellt, auch im neu angelegten Park im Ortskern eine große Rolle, dort wurde es als Sitzgelegenheit gebaut. Weitere sichtbare Zeichen sollen in den nächsten Jahren gesetzt werden.

Ein großes Projekt der NÖ Gemeinde21 waren auch die Kinderspielplätze in St. Aegyd und Kernhof. In unzähligen Stunden waren zahlreiche Freiwillige damit beschäftigt, Umgestaltungen vorzunehmen. Die Bemühungen wurden auch gewürdigt, der Kinderspielplatz St. Aegyd war Schauplatz eines ORF Drehs für die NÖ Dorf- und Stadterneuerung.

Ein Projekt, das noch nicht ganz fertig ist, aber auch eine großartige Förderzusage aus der NÖ Gemeinde21 bekommen hat, ist der Festsaal. Ein Teil der Umgestaltungspläne konnte ja bereits umgesetzt werden, die Erneuerung des Eingangsbereichs musste allerdings verschoben werden. „Ich bin zuversichtlich, dass uns die Fertigstellung des Festsaals 2022 gelingt“, sagt Bürgermeister Karl Oysmüller.

Auch wenn coronabedingt einige Ideen auf der Strecke bleiben mussten, sei es aus finanziellen Gründen oder weil es einfach lange nicht möglich war, Planungen auf den Weg zu bringen, zieht die Gemeinde eine durchaus positive Bilanz aus diesen vier Jahren NÖ Gemeinde21. „Die Mitarbeit der Bevölkerung war großartig, das sieht man nun auch im Park-Projekt, die Förderung hat uns die Projekte auch finanziell etwas leichter gemacht“, so der Bürgermeister, der allen Mitwirkenden dankt und hofft, dass das Engagement in den nächsten Jahren ähnlich gut ist.

Die Landesaktion "NÖ Gemeinde21" ist der niederösterreichische Weg zur Umsetzung des weltweiten UNO-Programms „Lokale Agenda 21“ und ist an ein umfassendes Förderprogramm gekoppelt. Sie unterstützt die Gemeinden, eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und BürgerInnen zu finden. Prozessbegleitung und Maßnahmenumsetzung erfolgen durch die RegionalberaterInnen der NÖ.Regional.