26. April 2021

Interview mit Lukas Steinbauer, Obmann des Dorferneuerungsvereins Brunn am Wald

Lukas, Du bist einer der jüngsten Dorferneuerungsobleute in NÖ – warum hast du dich für die Dorferneuerung engagiert?

Eine gute Dorfgemeinschaft ist mir schon immer am Herzen gelegen. In einem kleinem Dorf wie Brunn am Wald ist es vor allem wichtig, dass Jung & Alt zusammenhelfen. Da ich einen guten Draht zu den älteren und auch zu den jungen Dorfleuten habe, sah ich in dieser Aufgabe eine Chance, dies so gut wie möglich zu vereinen. Vor allem in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass junge Leute motiviert und miteingebunden werden. Durch meine kommunikative Art und mein organisatorisches Talent bekam ich die Möglichkeit, dadurch auch noch in meiner eigenen Persönlichkeit zu wachsen.

Was hast du in deinem Ort, Brunn am Wald, vor?

Das bestehende Erholungsgelände samt Badeteich und Teichhaus musste saniert werden. Momentan versuchen wir, die Badeanlage wieder auf „Vordermann“ zu bringen und zu verschönern, damit diese wieder ein zentraler Punkt in unserem Ort wird. Sobald die Corona-Krise vorbei ist, soll das Dorfleben wieder durch diverse Veranstaltungen belebt und verstärkt werden. Traditionelle Feste wie Maibaum setzen, Sonnwendfeuer, Adventmarkt und Silvesterwanderung sollen wieder stattfinden.

Was hältst du von der Landesaktion NÖ Dorferneuerung generell?

Wie bereits in Punkt eins erwähnt, soll durch die Dorferneuerung die Gemeinschaft gestärkt werden und ein Miteinander im Vordergrund stehen. Dadurch, dass der Dorferneuerungsverein für jede und jeden DorfbewohnerIn frei zugänglich ist, kann man speziell auf Wünsche, aber auch Veränderungen eingehen! Die Dorferneuerungsaktion wird es immer geben, denn sie beschäftigt sich mit der Zukunft.

Name: Lukas Steinbauer
Alter: 22
Beruf: Tischlereitechniker

Die NÖ.Regional begleitet sämtliche Prozesse der Landesaktion „NÖ Dorferneuerung“. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Aktivierung der Bevölkerung, für den eigenen Lebensraum Verantwortung zu übernehmen. Durch einen ganzheitlichen Ansatz soll der ländliche Raum in den Bereichen Soziales, Bildung, Freizeit & Kultur, Wirtschaft, Siedeln, Bauen & Wohnen, Klimaschutz sowie Mobilität & Umwelt gestärkt werden.