13. April 2021

Die Gemeinde Moorbad Harbach plant ab 1.7.2021 den Wiedereinstieg in die NÖ Dorferneuerung. Dafür wurden in den letzten Wochen umfangreiche Vorbereitungsarbeiten durchgeführt.

Vom 6. bis 14. März gab es für alle GemeindebürgerInnen die Möglichkeit, an einer Befragung teilzunehmen. Insgesamt haben 122 BürgerInnen die Fragen beantwortet und ihre Ideen und Meinungen bekanntgegeben. Die ausgewerteten Angaben führten zu einem Gesamteindruck der Situation in der Gemeinde – gegliedert nach diversen Themen (z.B. Soziales, Klima und Naturschutz, Bildung und Kultur,…).

Als große Pluspunkte in der Wahrnehmung der GemeindebürgerInnen von Moorbad Harbach kann man beispielsweise die Bereiche Kinderbetreuung (Schule, Kindergarten) und die Freizeit- und Tourismusangebote nennen. Natürlich gibt es auch Bereiche mit Nachholbedarf – hier kristallisierten sich etwa das Thema Jugendangebote, kulturelle Veranstaltungen, Wohnraum, Barrierefreiheit oder das fehlende Angebot im Bereich der Elektroladestationen heraus.

Außerdem wurden bei der Befragung zahlreiche individuelle Angaben gesammelt und dokumentiert. So wurden zum Beispiel mehr als 70 Projektideen genannt! Die ausgewerteten Ergebnisse sind die Grundlage für das sogenannte „Kurzkonzept zur NÖ Dorferneuerung“, welches von der zuständigen Beraterin der NÖ.Regional, Elisabeth Wachter erstellt wurde. Nach der offiziellen Aufnahme in die NÖ Dorferneuerung wird dann aufbauend auf den bisherigen Ergebnissen gemeinsam mit der Gemeindebevölkerung ein Leitbild ausgearbeitet, welches jene Maßnahmen enthält, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen. Natürlich hoffen alle Beteiligten, dass es dann wieder möglich sein wird, sich persönlich zu treffen und zur Leitbildausarbeitung etwa Begehungen in den Ortschaften durchgeführt werden können!

Die NÖ.Regional begleitet sämtliche Prozesse der Landesaktion „NÖ Dorferneuerung“. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Aktivierung der Bevölkerung, für den eigenen Lebensraum Verantwortung zu übernehmen. Durch einen ganzheitlichen Ansatz soll der ländliche Raum in den Bereichen Soziales, Bildung, Freizeit & Kultur, Wirtschaft, Siedeln, Bauen & Wohnen, Klimaschutz sowie Mobilität & Umwelt gestärkt werden.