05. Juli 2021

Am 5. Juli 2021 besuchte Landesrat Martin Eichtinger die Stadtgemeinde Pressbaum um sich ein Bild über das ausgearbeitete Mobilitätskonzept in der Gemeinde zu machen.

Wie in vielen Gemeinden gehören auch in Pressbaum Mobilitätsthemen zu den am meisten diskutierten Themen im Rahmen des Stadterneuerungsprozesses. Eines der Kernprojekte der Stadtgemeinde ist die zukünftige Neugestaltung des Zentrums. In einem ersten Schritt wurde in einer großen Fragebogenaktion mit fast 1.000 ausgefüllten Fragebögen das Mobilitätsverhalten der ansässigen Bevölkerung abgefragt inkl. einer Verkehrszählung im Stadtgebiet.

LR Martin Eichtinger: „Erfolgreiche Regionalpolitik funktioniert nur durch Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort und Zusammenarbeit auf Augenhöhe.  Die Erstellung des

gemeinsamen Verkehrskonzeptes mit aktiven und nachhaltigen Mobilitätsformen, Stärkung des öffentlichen Verkehrs und Etablierung der Elektromobilität, ist ein wesentlicher Beitrag zur Erreichung der Umweltziele auch auf europäischer Ebene.“

Vizebürgermeisterin Jutta Polzer „Das ‚partizipative Verkehrskonzept Pressbaum‘, welches in einem Miteinander vom Mobilitätsarbeitskreis, Gemeinde und Planungsbüro erstellt wurde, ist die Basis für alle weiteren künftigen Planungs- und Bauvorhaben. Erste Umsetzungsschritte sind bereits erfolgt. So wurde das Radwegenetz weiter ausgebaut (Pressbaum ist auch Teil des Radbasis- Netzes), Gefahrenstellen entschärft und sichere Fuß- und Radwege zum Schulcluster werden geplant.“

Christine Lechner, Geschäftsführung NÖ.Regional: „Bei der Landesaktion NÖ Stadterneuerung entwickeln die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Politik und Verwaltung Projekte und setzen diese um. Die NÖ.Regional ist hierbei ein wichtiger Partner. Sie unterstützt die Städte beim gesamten Prozess wie der Projektentwicklung und dem Projektmanagement.“

Weitere Informationen: https://www.noeregional.at/bereiche/stadterneuerung/
 

Die NÖ.Regional begleitet sämtliche Prozesse der Landesaktion „NÖ Dorferneuerung“. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Aktivierung der Bevölkerung, für den eigenen Lebensraum Verantwortung zu übernehmen. Durch einen ganzheitlichen Ansatz soll der ländliche Raum in den Bereichen Soziales, Bildung, Freizeit & Kultur, Wirtschaft, Siedeln, Bauen & Wohnen, Klimaschutz sowie Mobilität & Umwelt gestärkt werden.