31. Mai 2021

Bischofstetten. Das Dorfzentrum Bischofstetten ist ein gelungenes Beispiel der Ortskernbelebung. LR Martin Eichtinger und Christine Lechner, Geschäftsführerin NÖ.Regional, würdigten das großartig gelungene Projekt mit einem Vorort Termin am 26. Mai 2021.

Durch den vielfältigen Nutzungsmix im Gebäude entsteht eine echte Ortskernbelebung. Die fuß- und radläufige Erreichung des Nahversorgers und Arztes bringt eine Aufwertung der Lebensqualität, was sich bereits im Zuzug bemerkbar macht. Auch dem sehr geschätzten Ehrenamt der Feuerwehr und der Jugend wird durch zeitgemäße Räumlichkeiten Wertschätzung gezollt. Einen außerordentlichen Mehrwert für das Kultur- und Sozialleben bieten der Veranstaltungssaal und das Café. Auch wenn das in Zeiten der Pandemie kaum spürbar war, so hofft Bürgermeister Werner Nolz, dass diese Räumlichkeiten nun wieder intensiv genutzt werden können. Die übrigen Räumlichkeiten im Gebäudekomplex sind durch Firmen und WohnungsmieterInnen genutzt. Durch die unterschiedlichen NutzerInnen gab es während der Planung und des Baus einen hohen Abstimmungsbedarf.

Die Arbeitsgemeinschaft Dorfzentrum unter der Leitung von Franz Koppensteiner wurde bereits während des Baus gegründet. Ihr oblag die Entwicklung eines Corporate Identity und Corporate Design, die Bewerbung auf einer Website und mit einem Folder. In weiterer Folge kümmern sie sich um die Abwicklung des laufenden Betriebes. Auch die Obfrau der Dorferneuerung, Beatrix Schmidt-Senger und ihr Team waren in das Projekt involviert. Sie übernahmen die Grünraumgestaltung. Die Projekt- und Prozessbegleitung übernahm NÖ.Regional als Ansprechpartner für alle Gemeinden und Städte Niederösterreichs im Bereich Regionalentwicklung. Gefördert wurde das Projekt  aus Mitteln der NÖ Dorferneuerung des Landes Niederösterreich.

Die NÖ.Regional begleitet sämtliche Prozesse der Landesaktion „NÖ Dorferneuerung“. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Aktivierung der Bevölkerung, für den eigenen Lebensraum Verantwortung zu übernehmen. Durch einen ganzheitlichen Ansatz soll der ländliche Raum in den Bereichen Soziales, Bildung, Freizeit & Kultur, Wirtschaft, Siedeln, Bauen & Wohnen, Klimaschutz sowie Mobilität & Umwelt gestärkt werden.