25. November 2019

Am Donnerstag, den 21.November, fand in St. Leonhard am Forst das jährliche Vernetzungstreffen der Mostviertler Dorferneuerungsvereine statt. Die 30 Teilnehmer des durch die NÖ.Regional organsierten Treffens nutzen den Abend nicht nur zum gegenseitigen Austausch, sondern erhielten auch wertvolle Inputs zum Thema "Klimawandel und Anpassungsmöglichkeiten in der Kommunalentwicklung sowie im Rahmen der Dorf- und Stadterneuerung."

Zu Beginn stand eine Besichtigung des neu gestalteten Hauptplatzes von St. Leonhard. Projektkoordinator Gerhard Dragovits erläuterte die Entstehungsgeschichte sowie technische und gestalterische Details. Neben Versickerungsflächen, Trinkbrunnen und Wasserspielelementen wurde bei diesem Dorferneuerungsprojekt unter anderem auch bei der Auswahl der Bäume auf Aspekte der Klimawandel-Anpassung geachtet.

Im Anschluss folgten zwei Fachvorträge zum Thema: Ignaz Röster (eNu) erklärte Auswirkungen des Klimawandels für das Mostviertel und präsentierte umsetzbare Gegenstrategien für Gemeinden und Dorferneuerungsvereine aus Bereichen wie Mobilität, persönlicher Konsum, Siedlungsentwicklung und Bautechnik. Ergänzt wurden seine Erläuterungen durch Bernhard Haidler (Natur im Garten). Er referierte über Hitzeinseln und Starkregenereignisse und unterstrich die Bedeutung von Begrünung und Versickerungsflächen. Danach berichtete Maria Forstner, Obfrau der NÖ Dorf- und Stadterneuerung, über landesweite Projekte und Initiativen – wie die Entwicklung eines Konzepts für einen digitalen 24h-Minihofladen.

Der Abschluss wurde in der „d´Greisslerei“ gemacht. Zum einen wurde das Konzept des Nahversorger-Geschäfts vorgestellt, das neben hochwertigen, regionalen Produkten auch das Prinzip Zero Waste umsetzt, zum anderen konnten sich die Gäste bei regionalen Schmankerln austauschen und vernetzen.

Die NÖ.Regional.GmbH begleitet sämtliche Prozesse der Landesaktion „NÖ Dorferneuerung“. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Aktivierung der Bevölkerung, für den eigenen Lebensraum Verantwortung zu übernehmen. Durch einen ganzheitlichen Ansatz soll der ländliche Raum in den Bereichen Soziales, Bildung, Freizeit & Kultur, Wirtschaft, Siedeln, Bauen & Wohnen, Klimaschutz sowie Mobilität & Umwelt gestärkt werden.