22. April 2022

Unter reger Beteiligung der Bevölkerung wurde das bisher Erreichte in der Aktion NÖ Gemeinde21 präsentiert. Die Ergebnisse der Ortsteilgespräche, der Zukunftskonferenz und mehrerer thematischer Workshops flossen in eine Strategie und Leitziele, die nun über 40 interessierten BürgerInnen näher gebracht wurden.

Die Vision für Kapelln „Lebenswert im Mittelpunkt“ ist die Leitlinie für alle Maßnahmen. Die Strategie umfasst weitreichende Ziele in den Bereichen Ortskernentwicklung, Gebäudenutzung, Verkehr, soziale Treffpunkte und Umwelt/Energie. Dazu kommen die Leitziele, die in weiteren Konzepten ausgearbeitet werden: so stehen die Erstellung eines örtlichen Entwicklungskonzepts sowie eines Grünraum- und Naturschutzleitbilds an.

Drei Arbeitskreise sind engagiert dabei, konkrete Maßnahmen zur Erreichung der Leitziele zu erarbeiten und umzusetzen. Ein erster wichtiger Schritt im Arbeitskreis „Ortskern und Gebäudenutzung“ wird mit einer Machbarkeitsstudie gesetzt, die zum Ziel hat, einen geeigneten Standort für einen Veranstaltungssaal zu finden und gleichzeitig die möglichen (Nach)nutzungen einiger Gebäude zu untersuchen. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie dient als Basis für weitere Workshops und die Entscheidungsfindung der Gemeinde.

Der Arbeitskreis „örtliches Entwicklungskonzept“ ist in die Arbeiten des Planungsbüros Schedlmayer eingebunden, regelmäßige Abstimmungstreffen finden statt. Das Thema „Baulandmobilisierung“ soll stärker in den Fokus rücken.

Der Arbeitskreis „Grünraum“ beschäftigt sich vor allem mit der Kartierung von öffentlichen Flächen und der Begutachtung von sozialen Treffpunkten in allen Orten der Gemeinde. Nacheinander sollen dabei Adaptierungen und Neugestaltungen vorgenommen werden.

In Summe hat die Gemeinde in den nächsten Jahren viel vor. Die konstante BürgerInnenbeteiligung, die unter fachlicher Begleitung der NÖ.Regional läuft, ist dabei ein wichtiger Faktor.

Die Landesaktion "NÖ Gemeinde21" ist der niederösterreichische Weg zur Umsetzung des weltweiten UNO-Programms „Lokale Agenda 21“ und ist an ein umfassendes Förderprogramm gekoppelt. Sie unterstützt die Gemeinden, eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und BürgerInnen zu finden. Prozessbegleitung und Maßnahmenumsetzung erfolgen durch die RegionalberaterInnen der NÖ.Regional.