08. März 2021

Ein Wiedereinstieg in die Landesaktion der Dorferneuerung wird vorbereitet. Dazu gab es am 3. März ein erstes Treffen im Turnsaal der Mittelschule, um die Rahmenbedingungen und erste Projektideen zu besprechen.

Eingeladen wurde der Dorferneuerungsverein und Obleute der sehr regen Strengberger Vereine. Um die nötigen Abstände zu wahren, fand das Treffen im Turnsaal statt. Immobilientreuhänder David Simader und Architekt Oliver Dornstädter stellten die Pläne vor, die am Platz des ehemaligen Gasthaus Steinkellner entwickelt werden. Es sollen dort 56 barrierefreie Eigentumswohnungen in den unterschiedlichsten Grüßen und ein Mehrzwecksaal für 220 Personen entstehen.

Die Dorferneuerung hat eine bemerkenswerte Tradition in Strengberg und wird seit 1987 intensiv gelebt. Um auch finanzielle Unterstützungen für Projekte von Seiten des Landes zu erhalten, ist ein Wiedereinstieg in die aktive Phase der Dorferneuerung geplant. Irene Kerschbaumer von NÖ.Regional erklärte die Rahmenbedingungen für diesen Schritt. Vorgesehen ist die neuerliche Erstellung eines Leitbildes ab Juli d.J. Um die Mitarbeit von möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern zu ermöglichen, sind eine Befragung und Workshops angedacht. Es wurden auch weitere Projektideen neben dem Mehrzwecksaal besprochen. Diese reichen von einer Marktplatzgestaltung, über mehr Begrünungen und Regenrückhaltebecken bis zu einer Willkommensfeier für Zugezogene. Ein wichtiger Teil wird auch die Befüllung der Topothek (Bilddatenbank) mit Fotos aus Strengberg und die Wiederbelebung des Gemeindearchives sein. Dafür hat Vizebürgermeister Lukas Schatzl um Mitarbeit der Bevölkerung gebeten.


Foto: Dorferneuerungsobfrau Maria Papst, OSR Christine Ziervogl, VizeBgm. Lukas Schatzl, Dir. Johann Pambalk-Blumauer, Evelyn Pfeffer, Karl Hammermüller, Bgm. Johann Bruckner

Copyright: NÖ.Regional/Kerschbaumer

Die NÖ.Regional begleitet sämtliche Prozesse der Landesaktion „NÖ Dorferneuerung“. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Aktivierung der Bevölkerung, für den eigenen Lebensraum Verantwortung zu übernehmen. Durch einen ganzheitlichen Ansatz soll der ländliche Raum in den Bereichen Soziales, Bildung, Freizeit & Kultur, Wirtschaft, Siedeln, Bauen & Wohnen, Klimaschutz sowie Mobilität & Umwelt gestärkt werden.