12. Mai 2022

Nachhaltigkeit erhält in Statzendorf ab Juli noch mehr Gewicht. Die Gemeinde bewirbt sich derzeit, begleitet von Regionalberaterin Monika Heindl der NÖ.Regional, um die Aufnahme in die auf BürgerInnenbeteiligungsaktion NÖ Gemeinde21.

In einem Kurzkonzept sind die Vorstellungen der Mitgliedsgemeinde in der Klima- und Energiemodellregion Unteres Traisental-Fladnitztal dargelegt und konzentriert sich auf eine nachhaltige Siedlungs- und Betriebsgebietsentwicklung mit Leerstandsnutzung und Bodenschutz, Verbesserung der Nahversorgung, Grünmaßnahmen gegen Überhitzung und Artensterben, eine klimaschonendere landwirtschaftliche Produktion und eine CO2-sparende Mobilität. Auch das sozialen Leben in der Gemeinde unter dem Blickwinkel des Zuzugs, der Familienfreundlichkeit, der Gesundheitsvorsorge und des Generationendialogs soll Beachtung finden.

Gemeindekooperation und die neuen regionalen Leitlinien des Landes bei der Flächennutzung, die abzielen auf Klimaschutz, weniger Versiegelung, Schutz von guten Ackerböden und wertvollem Grünräume sowie kompakte Siedlungs- und Betriebsgebiete sind ebenfalls Ansatzpunkte des Bürgerdialogs. Lösungen für die Zukunft auf lokaler Ebene sollen mit der Bevölkerung umsetzungsorientiert weiterentwickelt werden.

„Es ist mir wichtig, die Bürgerinnen und Bürger vermehrt in Entscheidungsprozesse einzubinden und bin zuversichtlich, dass eine gemeinsam abgestimmte ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Gemeindeentwicklung in der kommenden Generation positiv spürbar sein wird“, fasst Bürgermeister Herbert Ramler zusammen.

Die Landesaktion "NÖ Gemeinde21" ist der niederösterreichische Weg zur Umsetzung des weltweiten UNO-Programms „Lokale Agenda 21“ und ist an ein umfassendes Förderprogramm gekoppelt. Sie unterstützt die Gemeinden, eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und BürgerInnen zu finden. Prozessbegleitung und Maßnahmenumsetzung erfolgen durch die RegionalberaterInnen der NÖ.Regional.