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Dorf- & Stadterneuerung präsentiert

LH-Stellvertreter Pernkopf: "Dörfer, Städte und damit ganz Niederösterreich unkompliziert, direkt und schnell erneuern."

NÖ GVV-Präsident Rupert Dworak, Bürgermeister Rainer Handlfinger, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Obfrau Verein der NÖ Dorf- und Stadterneuerung Maria Forstner und Gemeindebundepräsident Johannes Pressl freuen sich über die Gründung der Dorf- & Stadterneuerung
NÖ GVV-Präsident Rupert Dworak, Bürgermeister Rainer Handlfinger, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Obfrau Verein der NÖ Dorf- und Stadterneuerung Maria Forstner und Gemeindebundepräsident Johannes Pressl.

Aktuelle Neuerungen für die Dorf- & Stadterneuerung in Niederösterreich haben LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, NÖ Gemeindebundpräsident Johannes Pressl und NÖ GVV-Präsident Rupert Dworak auf dem Hauptplatz in Ober-Grafendorf vorgestellt. Die Initiative, fast 40 Jahre nach der Gründung, ziele weiterhin darauf ab, Gemeinden und Ehrenamtliche besser zu begleiten, zu unterstützen und zu fördern, um Dörfer, Städte und ganz Niederösterreich unkompliziert, direkt und schnell zu erneuern, wurde betont. Die zentralen Schwerpunkte sind neue Fördermöglichkeiten sowie verbesserte Beratungs- und Begleitungsstrukturen.

Neue Fördermöglichkeiten und Erneuerung ohne Pausen ab 2024

Ab dem 1. Jänner 2024 kann an der Dorf- & Stadterneuerung nicht mehr im Vierjahrestakt mit Pausen teilgenommen werden, sondern kontinuierlich jährlich. LH-Stv. Pernkopf betonte, dass dies mit einer Erhöhung der finanziellen Mittel einhergehe, von bisher 3,6 Millionen auf nunmehr 4,3 Millionen Euro pro Jahr. Die Erneuerung wird durch drei Förderschienen unterstützt: „Stolz auf unser Dorf“ mit bis zu 2.500 Euro für kleine Projekte, Förderung von bis zu 20.000 Euro für mittlere Projekte wie Kulturprojekte, und sogar 325.000 Euro für Leuchtturmprojekte, wie beispielsweise der neuen Dorfplatz in Ober-Grafendorf.

Bessere Beratungs- und Begleitungsstrukturen für Gemeinden

Im zweiten Schwerpunkt werden die Kräfte der Gemeindeberaterinnen und -berater der NÖ.Regional und der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich gebündelt. Diese Experten stehen den Gemeinden vor Ort als einzige Ansprechpartner mit ihrer Fachkenntnis beratend und begleitend zur Seite. Die Beratung wird aktiv zu den Gemeinden und Vereinen gebracht, um einen effizienten Informationsfluss zu gewährleisten.

Gemeinsames Ziel: Stärkung der Gemeinden

Das Ziel der Dorf- & Stadterneuerung Neu ist die Unterstützung der über 3.500 Kastralgemeinden bei Projekten, die Begleitung von Dorferneuerungsvereinen und der Ausbau des ehrenamtlichen Engagements. LH-Stv. Pernkopf äußerte das Ziel, die Anzahl der Dorferneuerungsvereine von 600 auf 1.000 zu steigern, um das ehrenamtliche Engagement weiter zu stärken.

Unterstützung und Bürokratieabbau im Fokus

Gemeindebundpräsident Johannes Pressl betonte die Wichtigkeit des Bürokratieabbaus, der Breitflächigkeit der Förderschienen und der effizienten Unterstützung für Gemeinden. Die Dorf- & Stadterneuerung Neu werde parteiübergreifend als Projekt gesehen, das im Miteinander die Gemeinden als Heimat für die Menschen stärken soll.

Verantwortung und Bürgerbeteiligung für eine lebendige Heimat

NÖ GVV-Präsident Rupert Dworak betonte die Verantwortung der Politik, ein verbessertes Service für Gemeinden und Bürgermeister anzubieten. Fachliche Begleitung und Bürgerbeteiligung sind Schlüsselelemente, um die Menschen aktiv in Entscheidungen und Veränderungen einzubeziehen und somit ihre Heimat mitzugestalten.

Projekte in Ober-Grafendorf als Leuchtturmbeispiele

Die Obfrau der Dorf- & Stadterneuerung, Maria Forstner, sowie Bürgermeister Rainer Handlfinger von Ober-Grafendorf, stellten das preisgekrönte Projekt „Gemeinnütziges Ortszentrum Ober-Grafendorf, mehr Leben statt leer“ vor. Das Projekt wurde 2022 mit der „Goldenen Kelle“ ausgezeichnet und dient als Inspiration für die erfolgreiche Umsetzung der Dorf- & Stadterneuerung Neu.

Die Dorf- & Stadterneuerung Neu ist ein Meilenstein für die Entwicklung von Dörfern und Städten in Niederösterreich, der eine nachhaltige, lebendige und gestärkte Gemeinschaft fördert.


20.12.2023